Vitamin C – Essentiell für unsere Gesundheit

Vitamin CVitamin C ist in sauren Lebensmitteln zu finden. Zu erkennen ist es einfach, wenn man in eine Zitrone beißt, reagieren die Geschmacksnerven extrem und wir verziehen unser Gesicht. Zu diesem Zeitpunkt haben wir schon Vitamin C aufgenommen, dies sichert unser Überleben.


So wurde Vitamin C entdeckt

Vitamin C ist auch als Ascorbinsäure bekannt. Es ist ein wasserlösliches Vitamin. Leider kann der Körper dieses Vitamin nicht selbst herstellen, andere Wesen können dies aber. Deshalb müssen wir es durch unsere täglichen Lebensmittel aufnehmen. Weltweit wurde es bekannt, als die Wissenschaft endlich erkannte, dass die Seefahrer, die an Skorbut litten, einen Vitamin C Mangel hatten. Bei dieser Krankheit bekamen die Seefahrer nicht genug von diesem Vitamin. Als sie die Ursache der Erkrankung erkannten, nahmen die Seefahrer genug Zitrusfrüchte mit an Bord. Aus diesem Grund wurden sie von dieser Krankheit nicht mehr verfolgt und unsere Ernährung wird mit diesem Vitamin zusätzlich angereichert.

 

Diese Wirkung hat Vitamin C auf den Körper

Gerade in den kalten Jahreszeiten ist dieses Vitamin essentiell, denn in dieser Zeit leiden wir nicht nur an einem Vitamin D Mangel, sondern unser Immunsystem braucht mehr Kraft. Doch hat das Vitamin noch andere wichtigen Aufgaben zu erfüllen:

 

-Trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei.

-Trägt zu einer normalen Funktion des Energiestoffwechsels, des Nervensystems und der psychischen Funktion bei.

-Es schützt die Zellen vor Oxidation Stress (Freie Radikale).

-Eisen kann dadurch besser verwertet und resorbiert werden.

 

Freie Radikale können unterschiedliche Erkrankungen fördern oder auslösen:

 

-Demenz

-Diabetes

-Schlaganfall

-Krebs

-Arteriosklerose

-Autoimmunerkrankungen

 

Im Körper gibt es keinen Speicher für das Vitamin, doch viel davon finden wir im Gehirn, Leber, der Milz und in den weißen Blutkörperchen.

 

Wie kann ein Mangel entstehen?

Wir sind enorm von diesem Vitamin abhängig und wir müssen uns vitaminreich ernähren. Wenn das nicht ausreicht, müssen wir zu Nahrungsergänzungsmittel greifen. Ein Vitamin-C-Mangel entsteht dann, wenn wir uns nur einseitig ernähren und viele Menschen hier in Deutschland essen wenig Obst und Gemüse. Natürlich muss auch erwähnt werden, dass unsere Lebensmittel nicht mehr so vitaminreich sind wie noch vor einem Jahrhundert. Einige Darmerkrankungen wie Reizdarm kann auch zu einer schlechteren Aufnahme führen. Außerdem gibt es noch die letzte Gruppe, diese können durch einen genetischen Fehler nur wenig Vitamin C aufnehmen. Unser Leben und deren Veränderungen sind vielseitig so können Sport, Rauchen und andere Lebensphasen zu einem erhöhten Vitamin C Bedarf führen:

 

-Raucher

-Chronisch und psychisch Kranke

-Sportler, wie Bodybuilder

-Ältere Menschen

-Schwangere und stillende Frauen

 

Kann man einen Vitamin-C-Mangel einfach so erkennen?

So ein Mangel kann für unsere Gesundheit schwere Folgen haben. Die schlimmste wäre Skorbut. Doch das kommt sehr selten vor, heute gibt es aber trotzdem Erkrankungen, woran deutlich zu erkennen ist, dass wir einen Vitamin-C-Mangel haben:

 

-Zahnverlust ähnlich wie bei Skorbut

-Es bilden sich schnell blaue Flecken

-Glieder- und Gelenkschmerzen

-Zahnfleischbluten

-Die Wundheilung ist schlecht

-Die Person verliert schnell Gewicht

 

Welche Lebensmittel sind reich an Vitamin C?

Saure Lebensmittel, das wissen wir schon von klein an, sind Hauptlieferanten des Vitamins. Doch auch andere Lebensmittel können sehr viel davon liefern. Bekannt darunter sind Sauerkraut und Brokkoli oder die Paprika. Schauen wir uns einmal eine kleine Liste von Lebensmitteln an, die einen guten Vitamin-C-Gehalt aufweisen:

 

Obst / mg pro 100g

-Acerolakirsche: 1677

-Litschis: 183

-Kiwi: 161

-Orangensaft: 144

-Zitrone: 129

-Erdbeeren: 59

 

Gemüse /mg pro 100g

-Petersilie: 133

-Grünkohl: 93

-Brokkoli: 93

-Paprika: 80

-Kresse: 69

-Spargel: 31

 

Fleisch und Fisch /mg pro 100g

-Von Hühnchen die Innereien: 16

-Thunfisch: 1

-Schwein: 0,7

 

Milchprodukte /mg pro 100g

-Kuhmilch: 16

-Hüttenkäse: 4

-Ziegenmilch: 1

 

Anhand dieser Auflistung kann man ganz deutlich erkennen, dass Obst und Gemüse die besten Vitamin-C-Lieferanten sind. Wichtig ist aber auch zu wissen, dass der Vitamingehalt je nach Anbau schwanken kann. Setzt man diesem Vitamin Hitze aus, so kann das Obst oder Gemüse bis zu 80 Prozent des Vitamingehalts einbüßen.

 

Kann man Vitamin C auch überdosieren, gibt es Nebenwirkungen?

Wegen einer Überdosis braucht man sich keine Sorgen zu machen und es gibt auch wenig Nebenwirkungen. Natürlich sollte man die täglich empfohlene Dosis nicht überschreiten. Mit einer zu hohen Dosierung können sich auch Nebenwirkungen zeigen, hier sollte man eher die Dosierung auf den Tag verteilen. Folgende Nebenwirkungen können sich zeigen:

 

-Durchfall

-Kopfschmerzen

-Übelkeit

-Erbrechen

-Magenkrämpfe

-Schlafstörungen

-Nierensteine

 

Die Nierensteine können sich bilden, weil die eingenommen künstliche Ascorbinsäure im Körper in Oxalsäure umgewandelt wird. Diese bilden einen Teil der Kalziumoxalatsteine. Sie bilden sich in den Harnwegen. Deshalb sollte man ein natürliches Vitamin-C-Präparat wählen.

 

Gibt es Möglichkeiten von Wechselwirkungen?

Ja, die kann es geben und dazu gehören folgende:

 

-Vitamin C und Aluminium können für die Nieren gesundheitsschädlich sein. Vitamin C zieht Aluminium zu sich und so kann es zu Nierenerkrankungen kommen.

-Menschen, die eine Chemotherapie in Anspruch nehmen sollten kein zusätzliches Vitamin C zu sich nehmen. Der Grund ist, dass die Wirkung der Chemotherapie gemindert werden kann.

-Nehmen Frauen die Pille oder andere weiblichen Verhütungsmittel, so sollte man hier auch kein Vitamin C zusätzlich einnehmen, denn das kann den Östrogenspiegel ansteigen lassen.

-Menschen, die HIV-Medikamente einnehmen, ansonsten kann die Wirkung vermindert werden.

-Cholesterinsenker, denn die Wirkung kann auch hier vermindert sein.

-Blutverdünner, denn eine zusätzliche Gabe von Vitamin C kann die Wirkung von den Blutverdünnern wirkungslos machen.

 

Vitamin C und das Krebsexperiment von Linus Pauling

Linus Pauling nahm selbst hohe Dosen von ca. 18 Gramm Vitamin-C ein. Solch eine hohe Dosis ist die 300-fache der empfohlenen Tagesdosis. Er war der Meinung, dass dieses Vitamin vor Krebs bis zur Grippe sehr gut schützen kann und sogar heilen könnte. Er blieb selbst bis zu einem Alter von 93 Jahren geistig fit. Er verstarb aber leider an Krebs. Pauling und seine Kollegen konnten in den 70ern Jahren ein Krebsexperiment machen. Die betroffenen Menschen waren schon im letzten Krebsendstadium, also hatten sie nichts zu verlieren. Sie bekamen über 10 Tage Infusionen mit 10 g Vitamin C. Es zeigte sich eine deutliche Verlängerung der mittleren Überlebenszeit bei den Patienten. Ähnliche Experimente wurden auch durchgeführt, mit demselben Erfolg.

 

Welche Vitamin C Präparate sollte man wählen?

Präparate gibt aus auf dem Markt sehr viele und in den verschiedensten Verbindungen. Auf jedenfalls sollte man die Ascorbinsäure meiden, denn diese könnte Nierensteine hervorrufen. Eine natürliche Form wie die Acerola-Kirsche wäre da besser, es ist keine synthetische Form aus dem Labor und enthält noch andere wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Einige Menschen so wie ich können davon auch Sodbrennen bekommen, ich selbst nutze die L-Ascorbinsäure. Diese Form ist die natürlichste, deshalb besser als die normale Ascorbinsäure.

 

Quelle: Wikipedia