OPC (Traubenkernextrakt) – Welche Vorteile hat es?

OPCOPC ist auch unter Traubenkernextrakt zu finden. Es ist eines der Top Antioxidantien, die es auf dem Nahrungs- ergänzungsmittelmarkt gibt. Sollte man OPC kaufen wollen, so sollte man auf die Qualität achten, denn es gibt einige Präparate, die nicht halten was sie versprechen. Der Wirkstoff soll bei einigen Symptomen und Krankheiten helfen.

 

Was genau ist OPC?

Das kann man eigentlich ganz einfach beantworten, ganz ausgeschrieben heißt es dann Oligomere Proanthocyanidine. Dieses Mittel ist ein Stoff aus der Natur und gehört zu der Gruppe der Polyphenole. OPC kann hier in Deutschland auch unter Vitamin P oder Traubenkernextrakt gefunden werden. Es gibt gewisse Früchte und Bäume, die diesen Wirkstoff in einem hohen Grad in sich tragen, darunter:

 

-Häutchen von Erdnüssen
-In Kokosnüssen
-In der Rinde von Kiefern
-In Canberras
-In Äpfeln
-In Traubenkernen

 

Dieser Bestandteil in den Früchten und Bäumen hat eine sehr interessante Funktion, denn dieser Stoff schützt die Pflanzen vor den Strahlen der Sonne, aber auch vor zu hoher Feuchtigkeit (dann könnte sich Schimmel bilden) oder anderen Klimaschwankungen. Des Weiteren bietet es den Pflanzen einen Schutz vor Insekten.

Für uns Menschen ist die Bioverfügbarkeit sehr interessant, denn OPC wirkt schon nach circa 10 Minuten und dass direkt nach der Aufnahme. Durch die Hirnschranke kommt dieser Stoff mühelos und kann so das Gehirn positiv unterstützen.

Menschen, die zu viel Stress haben, sind oft voller freier Radikale, diese kann der Traubenkernextrakt einfach aufhalten.

Wer ist der Entdecker? Dieser einzigartige Stoff wurde von Jacque Masquelier im Jahre 1948 nach dem 2. Weltkrieg gefunden und er schrieb genau darüber seine Doktorarbeit.

 

Welche Wirkung hat OPC?

Ich möchte hier Auflisten, welche Wirkung man mit OPC erzielen kann. Man sollte aber beachten, dass jede Substanz auf jeden Menschen unterschiedlich wirken kann. Es muss nicht unbedingt zu einer Besserung der Beschwerden kommen, schaden kann es aber nicht sich mit OPC und der Einnahme zu beschäftigen.

OPC und die Wirkung auf die Gefäße:


Beine (Vorbeugung/Verlangsamung/Behandlung)

  • Restless legs
  • Kribbeln in den Beinen
  • Kalten Füßen
  • Offenen Beine
  • Krampfadern
  • Stau in den Beinen
  • Besenreisern
  • Venenproblemen
  • Schmerzende Beine

 

Blutkreislauf (Regulierung/Stärkung/Vorbeugung)

  • Herz-Kreislauf
  • Bluthochdruck
  • Peripherer Durchblutungsstörung
  • Arteriosklerose
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Ödemen
  • Thrombose
  • Wetterfühligkeit
  • Hämorrhoiden
  • Lymphstau

 

Vorbeugend gegen Allergie:

  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Allergien gegen Lebensmittel, Insekten, Schimmelsporen, Tierhaare und Staub.

 

Für die Augen (Vorbeugend/Verlangsamung/Behandlung):

  • Trockenen Augen
  • Grüner Star
  • Bindehautentzündung
  • Lichtempfindlichkeit
  • Grauer Star
  • Sehschwäche
  • Nachtblindheit

 

Rheuma (Vorbeugend/Verlangsamung/Behandlung):

  • Gegen alle rheumatischen Beschwerden und Formen
  • Gicht
  • Arthritis

 

Für die Haut (Vorbeugung/Verlangsamung/Behandlung):

  • Hautekzeme
  • Dehnungsstreifen
  • Neurodermitis
  • Akne
  • Ekzeme
  • Verbrennungen auch bei Sonnenbrand
  • Falten
  • Organfalten
  • Psoriasis

 

Kollagen (Regulierung/Stärkung):

  • Narbenbildung
  • Trockener Haut
  • Beschleunigt die Wundheilung
  • Hautelastizität
  • Narbenbildung
  • Kollagen-Reparatur

 

Haare (Verbesserung/Verlangsamung):

  • Glatzenbildung
  • Haarausfall
  • Haarwuchs

 

Freie Radikale (Verbesserung/Verlangsamung/Behandlung):

  • Vergesslichkeit
  • MS
  • Senilität
  • Alzheimer
  • Antioxidative Wirkung
  • Kann unterstützend im Sport wirken

 

Atemwege (Vorbeugung/Verlangsamung/Behandlung):

  • Asthma
  • Bronchitis
  • Rhinitis

 

Verletzung aller Art und auch Operationen:

  • Muskelverletzungen
  • Alle Arten von Wunden
  • Brüche
  • Zerrungen
  • Sehnen

 

Diabetes (Verbesserung):

  • Durchblutung der Augen
  • Durchblutung Beine und Arme

 

Blutfette:

  • LDL und HDL Cholesterin wird besser reguliert

 

Allgemeinbefinden und Stimmung:

  • Winterdepressionen
  • Depressionen im Allgemein
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Stärkung bei Müdigkeit (CFS = chronisches Erschöpfungssyndrom)

 

Konzentration (Vorbeugend/Behandlung):

  • Reaktionsfähigkeit wird verbessert
  • Konzentrationsschwäche
  • Lernschwäche
  • ADHS/ADS = Hyperaktivität bei Kindern

 

Vitamin Verstärkung und Wirkung:

 

Frauenprobleme:

  • Prämenstruelles Syndrom
  • Klimaterielle Beschwerden
  • Menstruationsleiden
  • Einstellung der Periode bei Unregelmäßigkeiten

 

Immunsystem vorbeugend:

  • Erkältung
  • Grippe
  • CES = chronisches Erschöpfungssyndrom

 

Nieren (Stärkung der Kapillarresistenz):

  • Proteinurin
  • verbessert die Filterfunktion

 

Missbrauch von Alkohol (Unterstützend/Behandlung/Vorbeugend):

  • Anti-Rebound-Effekt
  • Leberzirrhose
  • Leberentgiftung

 

Ödeme (Behandlung):

  • Lymphödemen
  • Venenödemen

 

Übelkeit bei Fernreisen (Vorbeugend/Linderung):

  • Dicken Knöcheln
  • Economy-class-Syndrom
  • Jetlag

 

Erkrankungen, die mit Entzündungen zusammenhängen (diese Erkrankungen Enden mit den Buchstaben „is“ oder „itis“):

  • Sinusitis
  • Parodontitis
  • Meningitis
  • Hepatitis
  • Gastritis
  • Arthritis

 

Warum sind die Franzosen gesünder als wir?

Wir wissen, alle das die Franzosen nicht die gesündeste Küche haben, aber warum haben sie eine höhere Lebenserwartung als wir? Ein Zeitungsbericht aus dem Jahre 2011 schreibt: die Franzosen werden von allen Europäern am ältesten. Sie tippen auf Altenbetreuung, Ernährung und den Rotwein.

Ich tippe auf den Rotwein. Ja, Alkohol ist nicht gerade gesund, auch nicht, dass Essen welches die Franzosen so verspeisen.  Aber nicht nur das Essen, sie rauchen auch viel. Das passt doch irgendwie doch nicht zusammen oder vielleicht doch?

 

Das französische Paradox

Die wissenschaftliche Zeitschrift: The Lancet untersuchte genau dieses “Problem“.
Wo lag der Zusammenhang zwischen der Sterblichkeit und dem Weinkonsum? Der Wissenschaftler, der diese Studie vorantrieb war A.S. St. Leger und er kam zu folgendem Ergebnis:

In den Ländern wo viel oder regelmäßig Wein getrunken wird – also Italien und Frankreich, hatte man die besten Ergebnisse. Die Franzosen sind aber die, die fettig essen und sehr starke Raucher sind.

Natürlich kam es zu einer Aufregung in den Medien, in Amerika zum Beispiel kam es 1991 zu einer Diskussion im Fernsehen. Prof. Serge Renaud sagte damals:

Die Franzosen hätten ein um ein Drittel geringeres Risiko als die Amerikaner an einem Herzinfarkt zu sterben. Die Franzosen lebten aber ungesünder als die Amerikaner.

Das löste eine Weinpanik aus. Die Amerikaner erhoben sich von ihren Sesseln und Sofas um die ganzen Weinhandlungen zu stürmen und den Weinkonsum um satte und schreibe 16 Prozent zu erhöhen. Das ist doch der Wahnsinn, was solch eine Nachricht auslösen kann.

Es gibt von zwei Wissenschaftlern eine interessante Überlegung, die genau 3 Jahre nach diesem Run veröffentlicht wurde. Wenn jeder in Amerika, der Erwachsen ist, täglich zwei Gläser Rotwein trinken würde, dann hätten wir fast nur die Hälfte der Todesfälle, die Herzerkrankungen auslösen. Somit könnte das Gesundheitswesen jährlich ca. 40 Milliarden $ Kosten sparen. Das ist schon sehr interessant, damit könnte man Rotwein als Medikament ansehen und auch dann verwenden.

1995 gab es dann genauere Ergebnisse, die Sicherheit brachten. Diese Studie kam aus Dänemark und man nannte sie die Kopenhagen-Studie. In dieser fand man heraus, das Weinkonsum für das Herz sehr gesund war und auch vor anderen tödlichen Krankheiten schützen kann.  Weintrinker hatten eine um 60 Prozent reduzierte Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu bekommen und daran zu versterben. Das Ganze bestätigt natürlich das ganze französische Paradox.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) wollte es genauer wissen und beauftragte Forscher die das genauer untersuchen sollten. In einer Zehnjahres-Studie genannt “Monica“ wurde dann 1985 die Untersuchung gemacht. Darin verglich man die KHK (koronaren Herzkrankheiten) der Länder.

Das Ergebnis war, das Länder mit hohem Weinkonsum die geringste Sterblichkeitsrate hatten. Die folgende Tabelle soll die Länder zeigen, die am meisten Weintrinken und auch die geringste Sterblichkeitsrate vorweisen.

 

Land

Pro Kopf-Verbrauch an Wein (pro Jahr und Liter) 1992

1.Frankierch

65,5

2.Luxemburg

59,70

3.Portugal

55

4.Argentinien

51,63

5.Schweiz

44,47

6.Spanien

39,10

7.Slowenien

39

14.Deutschland

22,8

 

Die ganze Untersuchung und die Tabelle zeigt deutlich, wie paradox das Ganze ist.


Viele sind sicher über diese Ergebnisse erstaunt, doch ist das wirklich so? Nein, denn schon 1933 kannte der Franzose F. Dougnac die Wichtigkeit von Weinkonsum und der Gesundheit. Er nahm einfach Menschen aus der Gegend von Medoc, dort wird viel Wein getrunken und verglich sie dann mit der Gesamtzahl der lebenden Menschen in Frankreich. Er fand heraus, dass die Menschen in Medoc älter waren als woanders in Frankreich.
Dort lebten 88 Prozent mehr Menschen, die über 80 Jahre alt waren als in anderen Regionen Frankreichs.

Was bedeuten seine einfachen Forschungen?

  1. Man kann es sich gut gehen lassen- einfach genießen
  2. Man kann durch den Weinkonsum länger leben

Das ist schon lustig, dass Menschen, die in Weingegenden leben dem Alkoholismus verfallen sind länger leben.

 

Welche OPC ist am besten?

Es gibt Unmengen von Anbietern die OPC (Traubenkernextrakt) verkaufen, es sollte auf darauf geachtet werden das mindestens 150 mg reines OPC in der Kapsel ist.  Denn dann kann ein ORAC Wert von 9.765 garantiert werden. Einige Anbieter können diesen Wert gar nicht wirklich liefern. ORAC steh für Oxygen Radikal Absorption Capacity, dieser Wert gibt die antioxidativen Fähigkeiten an. Der Wert muss hoch sein umso stärker wirkt dieses Produkt dann. Ein anderer Faktor wäre das die Firma OPC-Kapseln ohne Magnesiumstearate und Rieselhilfen anbietet, denn diese zwei Faktoren könnten dazu führen, dass OPC von unserem Körper nicht vollständig aufgenommen werden kann.

 

Welche Dosis muss eingenommen werden damit Traubenkernextrakt funktioniert?

Um von den Vorteilen des Traubenkernextraktes profitieren zu können muss man pro Kilogramm Körpergewicht zwei Milligramm pro Tag zu sich nehmen. Ist die Person von Krankheiten, Verletzungen und Stressphasen betroffen, so muss die Dosierung erhöht werden.  Jeder von uns kann von den Vorteilen dieses Wirkstoffes profitieren, denn in unseren Lebensmitteln sind sie ja dank des Codex Alimentarius nicht mehr enthalten. Zusätzlich kann man noch andere Vitalstoffe zu sich nehmen wie Vitamin C, denn seine Wirkung wird ja verstärkt.

 

Quelle: Wikipedia chemie-im-alltag wiwi.uni-due