Jod – Was ist das?

JodJod ist wichtig damit wir gesund bleiben. Ein Mangel kann zu schlimmen Erkrankungen führen. Eine Überdosierung mit diesem Spurenelement ist aber auch nicht gerade ungefährlich. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und einigen Stoffwechselvorgängen. Leider kann unser Körper Jod nicht selbst herstellen und es muss durch die Nahrung eingenommen werden. Die Schilddrüse verbraucht alleine über 70 Prozent des täglich aufgenommenen Jods. Natürlich wird Jod auch dort verbraucht, wo man es wirklich sehen kann, in unseren Krankenhäusern benutzen wir es als Desinfektionsmittel.

 

Was ist Jod?

Es gibt einige Hauptgruppen des Periodensystems dazu gehören Jod und Fluor. Sie sind in der siebten Reihe zu finden und diese gehören den Halogenen an. Sie sind sehr reaktionsfreudig. Fluor (auch unter Fluorid bekannt) ist im Gegensatz zu Jod Gift für uns, deshalb müssen wir Jod durch unsere Nahrung aufnehmen aber wir brauchen nur Spuren davon.

 

Welche Lebensmittel enthalten Jod?

Es gibt einige Lebensmittel, die Jod liefern. Die besten kommen aus dem Meer. Darunter findet man den Seefisch und andere Meeresfrüchte. Auch in Milch und Eiern kann man dieses Spurenelement finden. Nach anerkannten Stellen braucht ein Mensch, der erwachsen ist ca. 220 Mikrogramm. Kinder brauchen noch weniger ca. 50 Mikrogramm sind ausreichend. Hier ist eine kleine Liste wo Jod enthalten ist:

Roggenbrot enthält 2100 g

Spinat enthält 1000 g

Thunfisch enthält 400 g

Heilbutt enthält 380 g

Austern enthalten 340 g

Kabeljau enthält 166 g

Miesmuschel erhalten 154 g

Seelachs enthält 76 g

 

Kann man einen Mangel erkennen?

Stellen wir uns erst einmal folgende Frage, gibt es überhaupt einen Mangel? Ja, auf der ganzen Welt leiden mehr als 1 Milliarde Menschen an einem Jodmangel. Das kommt vor allem daher, dass die Böden Jod arm sind und diese auch nicht mit Jod gedüngt werden. Von außen kann man einen Jodmangel bei vielen ganz leicht erkennen, die Schilddrüse vergrößert (Struma) sich. Ist die Schilddrüse erkrankt, so kann man das auch erkennen, wenn man von Gewichtsschwankungen betroffen ist.

Bei kleinen Kinder und ungeborenen kann ein Mangel extrem Enden. Denn es besteht die Gefahr, dass die Entwicklung gestört ist und ein Kretinismus (in dieser kommt es zu Missbildungen des Skeletts und einer zurückgebliebenen geistigen Entwicklung).

 

Kann man den Jodstatus testen?

Bevor man daran denkt sich mit Jod zu versorgen, wäre es gut einen Test machen zu lassen umso zu sehen in wieweit ein Mangel überhaupt besteht. Doch wie man einen richtigen Test machen kann das wissen noch nicht einmal anerkannte Stellen wie der Arbeitskreis Jodmangel e. V. Es gibt aber Möglichkeiten, um zu schauen, ob man das Spurenelement braucht:

1.Dazu nehmen wir eine lugolsche Lösung und machen diese für 24 Stunden auf die Haut, ist diese Lösung schnell eingezogen, so ist ein Mangel vorhanden. Ein Video dazu habe ich bei YouTube gemacht.

2.Der Arzt kann eine Mangel durch deine Urinuntersuchung machen, hier nimmt man Jod zu sich und schaut nach einigen Stunden wie viel der Körper davon aufgenommen hat. Das Ergebnis sieht man dann im Urin.

3.Die Schilddrüsenblutwerte können einen Jodmangel anzeigen.

 

So kann man einem Mangel vorbeugen

Seit 1989 wurde in Deutschland ein Gesetz erlassen, dieses besagt das man Jod in geringen Mengen ins Speisesalz zusetzen darf und soll. Heute kaufen und konsumieren dieses Jodsalz über 80 Prozent der Deutschen. Die gängige Meinung ist, dass es dadurch keinen Jodmangel gibt, doch schaut man sich die Schilddrüsenerkrankungen mal genauer an, so kriegt man einen anderen Eindruck. Um nicht in einen Mangel zu kommen, sollte man sich mit diesem Thema beschäftigen. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit Kelp-Algen täglich zu konsumieren.

Hier braucht man sich auch keine Sorgen um eine Überdosis zu machen, denn eine Überdosierung ist kaum möglich. Nur wenn man hochdosierte Jodtabletten über eine zu lange Zeit konsumiert, kann es zu einer Jodvergiftung kommen. Die Symptome sind leicht zu erkennen:

Jod Akne

Brennen im Mund und Rachen

Magen-Darm Probleme

Kopfschmerzen

Bindehautentzündung

 

Quelle: wikipedia