Durch Vitamin C Nierensteine? Es ist keine Ursache dafür

Vitamin C NierensteineDurch Vitamin C Nierensteine? In Foren, bei Facebook & Co. liest man immer wieder, das Vitamin C Nierensteine versuchen kann. Aus diesem Grund nehmen diese Menschen keine Vitamin-C-Nahrungsergänzungsmittel. Schauen wir uns doch gemeinsam an, was wirklich Nierensteine verursacht. Gleichzeitig ist es wichtig diese erst gar nicht entstehen zu lassen und dazu gibt es auch Tipps.

 

Mythos hält sich

Unser Körper verstoffwechselt Vitamin C zu einem ganz kleinen Anteil zu Oxalsäure (auch Oxalat), dieses wird dann mit dem Urin ausgeschieden. Nehmen wir große Mengen Vitamin C zu uns so kommt es im Urin zu einem erhöhten Oxalat Wert. Viele behaupten jetzt desto mehr Oxalat im Urin vorhanden ist umso stärker das Risiko Nierensteine zu bekommen. Nierensteine bestehen aus Calciumoxalat, das sind zwei Verbindungen:

 

1.Oxalat
2.Calcium

 

Aus diesem Grund hält sich die Theorie das Vitamin C Nierensteine verursachen kann, oder das Risiko dafür eben steigt welche zu bekommen. Natürlich gibt es eine Studie dafür, diese kommt aus dem Jahr 2013. Schauen wir uns diese gemeinsam an:

 

An dieser Studie nahmen etwa 23.000 Männer teil. Der Zeitraum dieser Studie ging über 11 Jahre und wurde von Wissenschaftlern begleitet. Am Ende fand man heraus, dass die Männer, die Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel einnahmen ein zweifach erhöhtes Risiko hatten Nierensteine zu bekommen. Das hört sich erst einmal schlimm an, doch die Zahlen sagen etwas Anderes:

 

-22.448 Männer, die kein Vitamin-C-Präparat einnahmen, bekamen 405 Männer Nierensteine.

-907 Männer, diese nahmen ein Vitamin-C-Präparat, davon bekamen nur 31 Männer Nierensteine.

 

Welche Dosis führte zu dem verdoppelten Risiko?

Die Forscher gaben an das nur die Männer ein doppelt so hohes Risiko hatten die 1.000 mg am Tag zu sich nahmen. In genauen Zahlen sind das 7 Gramm Vitamin C pro Tag, doch diese Dosis wird kaum einer einnehmen. Denn schon am Anfang werden die meisten von uns Durchfall bekommen. Hat man natürlich einen Infekt, kann man auf kurze Dauer eine hohe Dosis einnehmen, aber das sind nur wenige Tage. Wenn wir uns die oberen Zahlen mal genauer anschauen kann man ganz klar sehen, das nur 31 Männer von 907 Nierensteine bekamen, dadurch, dass es so wenige in dieser Gruppe waren steigt die Prozentzahl auf 3,42.

 

Andere Faktoren wurden nicht beachtet

Diese schwedische Studie hat aber ein großes Problem, es ist nur eine Beobachtungsstudie gewesen. Man hätte zum Beispiel folgendes noch zusätzlich untersuchen sollen:

 

-Haben die Männer in der Zeit der Studie genug Wasser getrunken?

-Wurde der pH-Wert des Urins der Männer getestet?

 

Wasser ist für uns Menschen enorm wichtig, in der heutigen Zeit trinken wir aber oft Kaffee, Softdrinks oder andere Getränke. Aber hier liegt das Problem, denn trinken wir zu wenig so kommt es erst zu Nierensteinen. Wenn weniger Wasser getrunken wird, kann sich im Harn Oxalat auskristallisieren. Ist der pH-Wert des Urins sauer, so kann es auf ein erhöhtes Nierensteinrisiko hinweisen.

 

Studie zeigt keine Vorteile auf

In der schwedischen Studie wurde auf keinen der Vorteile hingewiesen, die diese Männer hatten. Hätte man es vielleicht getan, so hätte man einen weiteren Beweis das die Vitamin-C-Gruppe ein besseres Immunsystem hat, ein gesünderes Herz-Kreislauf-System oder eine ausgewogenere Darmflora als die andere Gruppe. Wenn man sich das Risiko Nierensteine zu bekommen im Gegensatz zu den vielen weitreichenden Vorteilen mal genauer anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass die Vorteile dem kleinen Risiko überwiegen.

 

Vitamin C kann vor Nierensteinen schützen

Das Risiko Nierensteine durch Vitamin C zu bekommen ist sehr klein, die anderen Faktoren wurden ganz außer Acht gelassen. Vitamin C hat außerdem für unseren menschlichen Körper genug Vorteile, auch, dass es der Nierensteinbildung entgegenwirken kann. Dazu nehmen wir den kanadischen Arzt William James McCormick (1880-1968). Er erforschte dieses Vitamin und gab seinen Patienten sehr hohe Dosen:

 

„In vielen Fällen habe ich beobachtet, dass ein trüber Urin im Allgemeinen mit einem niedrigen Vitamin-C-Level einhergeht. Sobald dann wieder korrekte Mengen an Vitamin C gegeben werden, verschwinden die kristallinen „Niederschläge“ umgehend und der Urin wird wieder klar. Man gibt dem Patienten dazu einmalig 500 bis 2000 mg und erzielt mit dieser Dosis innerhalb weniger Stunden die Klärung des Urins. Anschließend geht man zu einer Erhaltungsdosis von 100 bis 300 mg pro Tag über, die genügt, um den Urin frei von Ablagerungen zu halten. Es scheint daher so, als sei ein Vitamin-C-Mangel der entscheidende Faktor bei einer Nierensteinbildung.“

 

Ein andere Faktor – Nierensteinrisiko erhöht sich durch einen Magnesiummangel

Was viele nicht wissen ist das es einen Zusammenhang zwischen Vitamin C, einen Magnesiummangel und einem erhöhten Nierensteinrisiko gibt. Schon im Jahr 1985 haben Forscher dazu schon Untersuchungen an Meerschweinchen gemacht. Dort fanden sie heraus, dass ein Magnesiummangel zu einer verstärkten Calciumeinlagerung in den Nieren führen kann. In einem Bericht aus dem Jahr 1964 fand man heraus das ca. 400 mg Magnesiumoxid am Tag vorteilhaft für Patienten mit Nierensteinen wären. Diese Magnesiumform, kann die Entstehung von Calciumoxalatsteinen verhindern. Diese Magnesiumform ist für uns Menschen nicht so gut verwertbar, welche Wirkung kann dann eine bessere Form zeigen?

 

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

 

 

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