Können bei der Vitamin D Einnahme Nebenwirkungen auftreten?

Vitamin D NebenwirkungenKönnen bei der Einnahme von Vitamin D Nebenwirkungen auftreten? Vor allem bei einer höheren Dosis oder bei fehlenden Co-Faktoren kann das natürlich passieren. Auch bei Kindern und Babys sollte man auf diese zwei wichtigen Faktoren achten.

 

Es sind keine Nebenwirkungen bei normaler Dosierung möglich

Ist die Vitamin-D Gabe nach den eigenen Bedürfnissen berechnet, so können Nebenwirkungen gar nicht erst auftreten. Es gibt für diese Nebenwirkungen drei zentrale Gründe und diese sehen wie folgt aus:

 

1.In dem Vitamin-D-Präparat kann man noch andere Inhaltsstoffe finden. Diese können sich negativ auswirken.

2.Die Co-Faktoren, wie Vitamin K2 und Magnesium fehlen.

Vitamin-D Banner

3.Wenn die Dosis zu hoch ist und man diese zu lange einnimmt.

 

Wenn wir uns die Studienlage mal anschauen, dann können wir erst mit einer Dosis von 40.000 I.E. pro Tag und über mehrere Monate mit Nebenwirkungen rechnen. Die Nebenwirkungen werden aber nicht von dem genommen Vitamin-D verursacht, sondern durch Spiegel der im Blut zu finden ist. Denn im Blut kann man eine erhöhte Konzentration an Calcium finden, das verursacht die Nebenwirkungen.

 

Fehlen Vitamin K2 und Magnesium so können Nebenwirkungen auftreten

Die besten Freunde des Vitamin-D sind Vitamin K2 und Magnesium, fehlen diese bei der Einnahme, kann es schon zu Nebenwirkungen kommen. Vitamin K2 ist für das Calcium zuständig, es transportiert es dorthin wo es gebraucht wird. Schon bei einer kleinen Vitamin-D-Dosis kann es zu Verkalkungen und zu Organsteinen kommen, wenn Vitamin K2 fehlt. Vitamin K2 ist ein sehr mächtiges Vitamin und es wird viel zu sehr unterschätzt. Mehr Informationen zu diesem Vitamin kann man unter Vitamin K2 finden. Bei Magnesium sieht es ähnlich aus, denn wenn wir Vitamin-D nehmen muss es erst in die aktive Form umgewandelt werden, dazu braucht es Magnesium. Bei hohen Dosierungen von Vitamin D kann es dann zu Nebenwirkungen kommen, wenn wir nicht ausreichend mit diesem Mineral versorgt sind.

 

So sehen die Nebenwirkungen aus, wenn man zu stark mit Vitamin D überdosiert

Überdosierungen von Vitamin-D können sich verschieden zeigen, die Folgen können leicht oder schwer ausfallen. Folgende Nebenwirkungen sind bei einer Vitamin-D-Überdosierung möglich:

 

-Muskelschmerzen

-Knochenschmerzen

-Müdigkeit

-Kopfschmerzen

-Austrocknung

-Koma

-Durchfall

-Erbrechen

 

Manche Nebenwirkungen klingen extrem, sie sind aber möglich. Doch meist können sie nur auftreten, wenn man über Monate 40.000 I.E pro Tag zu sich nimmt. Doch wenn man nur seinen Speicher mit dieser Dosis auffüllen möchte, so sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Jedoch sollte man immer die Co-Faktoren im Auge behalten.

 

Vitamin D bei Babys – Achtung bei Fluorid und Milchzucker

Bei Säuglingen muss die Dosis korrekt eingehalten werden, meist wird man aber vom Kinderarzt gar nicht erst richtig beraten. Doch die Kleinen haben ein zu niedriges Gewicht und man sollte bei ihnen niemals überdosieren. Gibt man dem Baby 1 Tropfen Vitamin D, so ist man meist unter 1.000 I.E, hier kommt es aber auf das Produkt an. Das Problem an den Vitamin-D-Präparaten sind meist die Zusatzstoffe, die dort enthalten sind. Es gibt meist vom Kinderarzt ein Kombiprodukt mit Vitamin D und Fluorid. Fluorid ist ein Gift (Das Vitamin-D-Präparat heißt D-Fluoretten) und das kann dann bei zu hohen Dosen zu Erbrechen, Kopfschmerzen, Unruhe und Blähungen führen. Deshalb sollte man den Kinderarzt um ein reines Vitamin-D-Produkt bitten. Das bekommt man nach meiner Erfahrung immer oder man kauft es günstig im Internet. Der andere Zusatzstoff den die Kleinen meist nicht vertragen, ist der Milchzucker. Diesen vertragen sie deshalb nicht, weil sie die Laktose nicht so gut wie wir Erwachsenen verdauen können.

 

Fehlt Vitamin K2 passiert folgendes im Körper

Ist der Vitamin-D-Spiegel im Blut zu hoch und man nimmt überhaupt kein Vitamin K2, dann besteht die Gefahr, dass sich das Calcium überall in unserem Körper einlagert. Dieses lagert sich dann in unseren Gefäßen an und kann zu Herzerkrankungen führen. Landet es in den Organen bilden sich Nierensteine. Ist kein Vitamin K2 vorhanden, dann wird das Calcium nicht verwertet und wird im Körper als Plaque abgelagert. Aber man muss bedenken, das sich diese Wirkungen nicht sofort zeigen, es dauert seine Zeit.

 

Fehlt Magnesium passiert folgendes im Körper

Ist die Person von einem Magnesiummangel betroffen und nimmt Vitamin-D, so kann dies Nebenwirkungen hervorrufen. Vor allem am Anfang, wenn man seinem Körper viel geben möchte, damit der Speicher wieder aufgefüllt werden kann. Der Körper möchte so viel wie möglich in die aktive Form umwandeln, dazu braucht es Magnesium. Folgende Symptome können auftreten, wenn ein Magnesiummangel besteht:

 

-Schwäche

-Rückenschmerzen

-Depressionen

-Probleme mit dem Herzen wie rasen oder stolpern

-kalte oder taube Füße

-Kopfschmerzen

-Starke Erschöpfung

-Muskelkrämpfe

-Muskelzucken

-Schwindel

 

So vermeidest du ganz einfach Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen, die auftreten können, kommen in erster Linie nicht von dem Vitamin-D. Wenn man alles beachtet, vor allem die Co-Faktoren so ist man in der Vitamin-D-Therapie sicher vor Nebenwirkungen. Man sollte nie zu lange eine zu hohe Dosis einnehmen, denn diese haben keinen therapeutischen Sinn. Ansonsten muss man einfach mit Nebenwirkungen rechnen. Zusätzlich sind Vitamin K2 und Magnesium zu nehmen, denn hier haben die meisten auch einen Mangel. Der Grund ist einfach, wir nehmen nicht genug über unsere Lebensmittel auf.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

Quelle: Wikipedia nlm.nih.gov

 

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

{ 2 comments… add one }
  • Brigitte Koch
    1. Dezember 2019, 21:32

    Hallo Artur,
    was machen Menschen, die blutverdünnende Medikamente (z. B. Marcumar) einnehmen?
    Hier ist Vitamin K kontraindiziert.
    Viele Grüße
    Brigitte

    • 2. Dezember 2019, 0:18

      Hallo Brigitte,

      diese sollten das ganze mit ihrem Arzt besprechen.

      Gruss
      Artur