Kann zu wenig Magnesium zu Diabetes führen?

Magnesium und DiabetesAls Erstes kann man sich folgende Frage stellen, kann man Diabetes ohne Magnesium heilen? Die Antwort ist simpel, Nein! Denn Diabetes entsteht, wenn man sich schlecht ernährt. Bewegt man sich zu wenig und isst viel Junkfood, kann dies dazu führen, dass wir zu wenig Magnesium zu uns nehmen. Unsere Lebensmittel, die wir essen, sind Magnesiumarm und so sind immer mehr Menschen von Krankheiten geplagt.

 

Diabetiker haben oftmals einen Magnesiummangel

Unter Diabetikern ist ein Magnesiummangel weit verbreitet. Dazu gibt es auch eine Studie, die in der Universität von Stuttgart gemacht wurde. Dort wurden über 5.500 Diabetiker untersucht. Das Ergebnis erstaunte alle, über 85 Prozent dieser Erkrankten hatte einen Magnesiummangel. Das Wissen über Magnesium und Diabetes durch einen Mangel entstehen kann ist noch nicht so weit verbreitet. Leider führt ein Mangel an diesem Mineral zu schlechten Zuckerwerten und Folgeschäden können dadurch schneller entstehen.

 

Ein Magnesiummangel kann Folgeschäden dieser Krankheit sogar begünstigen

Eine deutliche Studie zeigt auch die Verbindung von magnesiumarmer Ernährung und Diabetes. Dazu wurden die Ergebnisse von über 130.000 Studienteilnehmer ausgewertet und man kam zum Schluss, dass Menschen die sich magnesiumarm ernährten öfter an Diabetes erkrankten. Um sich effektiv vor dieser Krankheit schützen zu können muss man Magnesium zu sich nehmen. Am besten in Form von verschiedenen Magnesiumpräparaten, denn unsere Ernährung ist magnesiumarm. Zusätzlich haben Diabetiker noch ein anderes Problem, die Folgeschäden wie zum Beispiel Augenprobleme oder Nierenschäden. Deshalb muss diese Personengruppe sich unbedingt mit diesem Mineral beschäftigen und ihren Magnesiumvorrat auffüllen.

 

Magnesiummangel kann zu Herz-Kreislauf-Problemen führen

Ein weiteres Problem für Diabetiker ist der Magnesiummangel, der die Konzentration des Proteins CRP ansteigen lässt. Ein zu hoher CRP-Wert kann zu Thrombosen, Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Das ist ein weiterer Grund sich mit diesem Mineral gut zu versorgen. Schauen wir uns doch mal an warum vor allem aber Diabetiker daran leiden.

 

Warum haben Diabetiker ein Problem mit dem Magnesiummangel?

Der Grund warum Diabetiker einen Mangel haben ist sehr einfach. Unsere Nahrung, die wir meist essen, enthält nur wenig Magnesium. Die meisten westlichen Menschen meiden Lebensmittel, die viel Magnesium enthalten, sie schmeckten den meisten einfach nicht. Darunter wären Nüsse, grünes Blattgemüse, Brokkoli und Hülsenfrüchte. Es werden viel lieber Lebensmittel gegessen, die Industriezucker beinhalten, doch diese sind magnesiumarm und diese ziehen zusätzlich das noch vorhanden Magnesium aus dem Körper. Der Hauptgrund für den zweiten Grund ist folgender, die künstlichen Stoffe in den Lebensmitteln muss der Körper heraustransportieren und dazu benötigt er Magnesium. Nimmt die betroffene Person zusätzlich noch Medikamente, geht der Vorrat noch schneller zur Neige, außerdem verbinden sich manche Stoffe wie fluoridiertes Salz mit dem Magnesium. Dadurch wird dieses für unseren Körper nicht mehr kompatibel und wird dadurch nutzlos.

 

So führt ein Mangel zu Diabetes

Ist der Magnesiumvorrat in einem guten Verhältnis, so kann die Bauchspeicheldrüse genug Insulin produzieren. Ohne dieses kann die Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit nicht gut machen und funktioniert deshalb nur zum Teil. Außerdem wird Magnesium dazu verwendet, damit das Insulin die Glucose aus dem Blut schaffen kann, diese Glucose wird dann in die Zellen gebracht. Fehlt Magnesium, können sich die Zellen nicht öffnen und die Glucose kann nicht in die Zellen eintreten. Nebenbei geben die Zellen ein Signal raus, dass bei ihnen keine Glucose ankommt. Deshalb stellt die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin her, dieser Vorgang führt dazu das die Bauchspeicheldrüse überfordert wird. Am Ende hat der Mensch Diabetes und muss zum Insulin greifen.

 

Magnesium macht Insulin wirksamer

Zu diesem Thema wurden Studien in verschiedenen Länder gemacht und die Wissenschaft war recht verblüfft. Diese ergaben das durch regelmäßige Magnesium-gaben das Insulin wirksamer wurde und gleichzeitig die Blutzuckerwerte gesenkt wurden. Ist der Magnesiumspiegel oben, reagierten die Zellen besser auf das Insulin. Dieser Fakt könnte dazu führen, dass einige Diabetiker wieder gesund werden würden.

 

Fazit – Kann Magnesiummangel Diabetes begünstigen?

JA, ernähren wir uns schlecht (zu viel leerer Zucker) so kann das sehr wohl zu Diabetes führen. Versorgt man sich nach dieser Erkrankung nicht ordentlich mit Magnesium so kann das später noch zu Folgeschäden wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Augenschäden, Nierenschäden und Nervenschäden führen. Ist der Magnesiummangel behoben und wir nehmen dieses Mineral täglich zu uns können wir sogar dafür sorgen, dass die Zellen besser auf das Insulin reagieren. Das kann Folgeschäden von Diabetes verhindern oder bereits vorhandene Spätfolgen mildern.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

Quelle: Wikipedia Buch von Markus Berndt Diabetes Ade! Das Ende der Zuckerkrankheit

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