Der Ausweg – Mein Leben mit Burnout und Depressionen

Depressionen und BurnoutWas sind Depressionen, was ist ein Burnout? Bis heute stelle ich mir diese Frage und es ist wirklich schwer diese auch zu beantworten. Es gibt mittlerweile sehr viele Arten von diesen Erkrankungen und kaum einer weiß wie man mit diesen umgehen soll oder auch behandeln kann. Ich selbst litt als kleiner Junge schon an Depressionen und Burnout, ich habe es noch nicht einmal selbst gemerkt. Ich schreibe das hier, weil ich meine Geschichte gerne offenlegen möchte um damit anderen helfen zu können, denn es gibt Auswege doch man muss sich mit sich selbst beschäftigen. Wie das geht möchte ich hier zeigen.

 

Meine Geschichte und wie ich an diesen Krankheiten erkrankt bin

Ich bin in Polen geboren und bin als Spätaussiedler (anders auch Flüchtling) nach Deutschland gekommen. Meinen Vater habe ich nie wirklich kennengelernt, ich selbst habe ihn als kleiner Junge auf dem Spielplatz mal gesehen und er wollte das ich ihn als zweiten Vater sehe. Doch das wollte ich nicht, denn ich dachte schon damals man hat nur einen Vater und Mutter. Ich wollte nie einen Ersatz und ich dachte auch lange das mein Stiefvater gut zu mir sei. Jetzt als Erwachsener Mensch weiß ich es besser und ich selbst will nicht so ein Vater sein. Meine Familie und ich lebten sehr lange in verschiedenen Heimen, das empfand ich nicht schlimm und irgendwann bekamen wir eine richtige Wohnung mit 5 Zimmern. Nicht weit entfernt, gerade mal 10 Meter war meine neue Schule und ich selbst kam dort in die 2. Klasse. Die andere Schule zu erwähnen ist nicht wichtig deshalb lasse ich sie aus. Ich war ein Neuling und mir wurde das von den Schülern und Lehrern immer wieder gezeigt, denn ich wurde gemobbt und ausgegrenzt. Mein Bruder wurde von meinen Klassenkameraden erpresst und meine Schwester haben sie in der Pause auch nur gehänselt. Nach einer Weile wurde alles schlimmer und selbst zu Hause wurde es nicht besser, denn mein Vater züchtigte mich. Das klingt vielleicht nicht schlimm, doch ich möchte kurz in die Tiefe gehen. In der 6. Klasse bekam ich das Halbjahres Zeugnis und in Englisch hatten sich meine Noten auf ungenügend also Note 6 verschlechtert. Die anderen Noten waren durch das Mobbing auch nicht gerade gut. Mein Stiefvater nahm sich natürlich das Recht und vermöbelte mich bis mein Hintern wie ein Regenbogen aussah, dabei traf er Regler des Herdes so sehr, dass diese zersprangen. Erst nach 2 Wochen Wartens konnte ich mich wirklich auf meinen Hinter setzen und dann baden, das war vorher durch die Schmerzen nicht möglich. Natürlich hat mein Stiefvater sich noch andere erdrückende Strafen für mich und meinen Bruder ausgedacht. Bis heute weiß ich aber nicht was das für einen Zweck hatte. Das war aber alles zu ertragen, doch eines nicht. Das was mich am meisten traf und mir das Genick regelrecht brach war der Tod meines Opas. Er behandelte mich und meinen Bruder wie seine eigene Kinder. Er liebte uns und das weiß ich bis heute und ich werde es nie vergessen, so möchte ich auch meine Kinder lieben.

Hier war mein Punkt gekommen, es ging nicht mehr weiter. Eines Tages beobachte ich einen Mann, der von einem Hochhaus springen wollte, mein Inneres Ich fing mit dieser Phantasie an zu spielen. Doch die Angst war zu groß und ich versteckte mich lieber unter der Bettdecke und weinte manchmal über Stunden, bis sich der Schlaf einstellte, weil mein Körper nicht mehr konnte. Mein Selbstbewusstsein, was ja schon durch die ganzen Repressalien gar nicht vorhanden war wurde noch kleiner. Mein Gefühl sagte immer wieder ich solle mir selbst Schmerzen zufügen, was ich irgendwann dann auch tat. Ich boxte irgendwann gegen die Wand und ritzte mich, aber keiner bekam das mit. Was mir aber sehr zu schaffen machte war, dass mein Energielevel schon in der Kindheit immer im Keller war und der Schlaf manchmal über 12 Stunden ging, aber dennoch nicht so erholsam war und ich deshalb noch mehr schlafen musste. Manchmal ist das bis heute so, wahrscheinlich hat sich mein Körper das so einprogrammiert, dass wenn der Stress zu hoch ist, der Schlaf dann eintritt.

 

Wie konnte ich mir aus dieser Situation raus helfen?

Natürlich werden sich einige Fragen, ob ich nicht jemanden zu Seite hatte. Doch hatte ich, aber diese Person zog mich weiter runter. Dennoch traf ich meine jetzige Frau und mir ihr bekamen wir meinen Sohn. Mein Sohn hat mir die Augen geöffnet. Denn als Vater sein Kind leiden zu sehen ist das schlimmste für sich selbst und das wollte ich für mein Kind einfach nicht. Deshalb fing ich an zu lesen und begriff sehr schnell das unsere Gesellschaft eigentlich sehr kaputt ist. Für meine Familie war meine Entscheidung sehr wichtig, denn Bewusst und Selbstbewusstsein sind im Leben sind sehr wichtig. In dieser Zeit las ich sehr viele Bücher über Geschichte und irgendwann über alternative Gesundheit (lesen hasste ich früher). Dann zeigte meine Frau mir ein Vitamin was mich sehr faszinierte, Vitamin D. Dieses Vitamin ist eigentlich ein Hormon, ohne dieses könnten wir nicht Leben. Ich führte ein Selbstexperiment durch, jeden Tag versorgte ich meinen Körper mit 50.000 I.E. Vitamin D (das ist viel mehr als die empfohlene Dosis von 1.000 I.E. pro Tag), Vitamin K2 und Magnesium. Nach 10 Tagen verschwanden meine Leiden, also Depressionen, Burnout und die Schmerzen in der Wirbelsäule. Die Schmerzen konnte ich bis zu meiner Sole in linken Bein immer klar spüren. Nach der eigenen Therapie aber war alles wie weggeblasen. Kein Wunder, denn viele haben einen Mangel und wissen es nicht einmal, vor allem in den kalten Monaten kann man das an den Menschen erkennen. Viele haben Depressionen und sind sehr oft von Müdigkeit geplagt. Das hat mich so fasziniert, dass ich selbst über Vitamin D ein Buch geschrieben habe und mich mit Nahrungsergänzungsmittel auseinandergesetzt habe. Viele sind der Meinung, dass dies nur eine Geldmaschine sei. Das kann gut möglich sein dennoch haben die Mittel ihre Wirkung und es gibt sehr viele Menschen, die ihre Erfahrungen immer wieder Preisgeben.

 

Wie komm ich zu diesem Thema?

Was ist der Grund warum dies hier auf meinen Blog landet? Mit diesem Beitrag möchte ich anderen Menschen helfen, dass es natürlich noch anders geht. Außerdem wird meine Geschichte hier geschrieben, weil ein anderer Blogger zu diesem Thema ausgerufen hat, viele Leiden und sehen keine Lösung. Ich bin sehr dankbar, dass ich selbst an dieser Blogparade teilnehmen darf.


So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

 

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