Marihuanilla hat viele Namen, Herzgespann, Löwenschwanz oder auch Mutterkraut. Diesem wird eine Cannabis ähnliche Wirkung zugesprochen. Marihuanilla kommt aber an den großen Bruder nicht heran. Eines ist aber sehr interessant, mit einer hohen Dosis kann dieses Heilkraut seine ganz eigene Wirkung entfalten. Marihuanilla ist legal zu bekommen und unterliegt nicht dem BtMG.

Welche Wirkung hat Marihuanilla

Das kleine Marihuana wirkt nicht so sehr auf das zentrale Nervensystem ein, es wirkt trotzdem entspannend auf den menschlichen Körper. Außerdem kann sich die Stimmung verbessern und das eigene Körpergefühl verbessert sich. Zu hohe Dosen können das Bewusstsein verändern.

Diese Pflanze hat natürlich nicht dieselbe Wirkung wie Cannabis. Sie ist eher abgeschwächter – doch mehr als nur ein Placebo. Afrikanisches Löwenohr wird auch mit Cannabis verglichen, man muss aber selbst schauen, welche Wirkung dieses Kraut auf einen hat.

Marihuanilla ist weniger potent als das Afrikanisches Löwenohr, die Dosis muss von Mensch zu Mensch angepasst werden. Wer schon einmal Passionsblume konsumiert hat, vergleicht diese Wirkung mit Leonurus sibiricus. Hinzu kommt ein kleiner THC-Touch, konsumiert man dieses Kraut mit Cannabis zusammen kann das dem Cannabis einen kleinen Push geben. Dadurch verändert sich der Rausch in das Psychedelische.

Welche Inhaltsstoffe sind im Leonurus sibiricus?

Die Inhaltsstoffe der Leonururs Familie sind fast alle gleich, sie enthalten:

  • Cycloleonurinin
  • Prehispanolon
  • Preleoheterin
  • Leoheterin
  • Stachydrin
  • Leonuridin
  • Leonurinin
  • Leonurin

Leonurus sibiricus eine wahre Heilpflanze

An medizinischen Wirkungen wurde einiges nachgewiesen:

  • es wirkt antikarzinogen (gegen Krebs)
  • antibakteriell
  • gerinnungshemmend
  • es aktiviert die Thrombozyten
  • senkt den Blutdruck
  • wirkt als Wehenmittel

Welche Einnahme Formen gibt es und welche Dosis ist ratsam?

Die Heilpflanze kann als Tee getrunken oder geraucht werden. Auch als Pulver bekommt man diese Pflanze und dieses kann man in Kapseln füllen und so einnehmen.

Das Rauchen:

Der Rauch ist nicht so angenehmen wie bei Cannabis, dieser kann auch kratzen. Doch hier muss die Qualität stimmen. Dazu nimmt man das Kraut einfach und dreht sich daraus einen Joint. So kann man eine Überdosierung verhindern. Man müsste sehr viel Rauchen um dieses Kraut überdosieren.

Möchte man es Rauchen, so wäre ein Vaporizer hier die beste Wahl. Hier dampft man und so kann man die Lunge schonen, auch wenn man viel Pflanzenmaterial inhaliert.

Tee trinken:

Natürlich kann man aus Leonurus sibiricus auch Tee machen, dafür braucht man 5-10 g pro 300ml Tee. Dazu nimmt man kochendes Wasser und übergießt das Kraut damit. Nun muss man das Ganze 10 Minuten ziehen lassen und nach dieser Zeit abseihen. Um den Geschmack zu verbessern, kann man Xylit oder Kamillen Tee nehmen. Diese Methode ist am besten, da man so hohe Dosen aufnehmen kann.

Der Extrakt:

Ein Extrakt kann man Rauchen oder einfach Schlucken, daraus werden mit einer Kapselmaschine einfach Kapseln. Aber man kann es auch mit einem Getränk vermischen.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.