Es gibt Aussagen, die man aus den Fernseher kennt, aber auch das Internet ist voller schlechter Informationen über MMS. MMS soll eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellen. Den Menschen wird Chlordioxid als Wundermittel verkauft, doch was steckt wirklich hinter dem Ganzen?

MMS was ist das und was kann es?

MMS (Natriumchlorit) auch bekannt unter dem Namen Miracle Mineral Supplement wird als eine Wunderwaffe mit außergewöhnlich hoher antimikrobieller Wirkung angesehen.

Der Entdecker dieser Substanz Jim Humble sagt Folgendes dazu:

Es wurden 75.000 Malariapatienten mit MMS behandelt, die meisten Patienten wurden innerhalb eines Tages wieder gesund!“

Das ist eine Sensation, wenn man das so sagen kann für die Pharmaindustrie und auch für die Medizin als Ganzes. Denn beide Zweige haben bis jetzt nichts gegen diese tödliche Erkrankung entgegenzusetzen.

Leider kann bei der Einnahme von MMS viel falsch gemacht werden und ich möchte, mit diesem Beitrag aufklären, worauf man achten sollte.

Für was kann MMS eingesetzt werden

Chlordioxid ist ein richtiger Allrounder, ich möchte hier einige Erkrankungen auflisten, wo MMS helfen kann.

  • Verbrennungen
  • Krebsfrüherkennung
  • Krebsbehandlung
  • Schweinegrippe und saisonale Grippe
  • Halsschmerzen
  • Pilzbefall
  • HIV und Aids
  • Malaria
  • Herpes
  • Tuberkulose
  • Mund- und Zahnpflege
  • Zahnfleischentzündung
  • Entzündungen der Nase, der Nebenhöhlen und der Bronchien
  • Lungenentzündung
  • Hauterkrankungen, inkl. schwarzer Hautkrebs

Wird MMS für andere Zwecke verwendet?

Natriumchlorit findet in vielen Ländern Verwendung. In Australien und den USA wird es als antimikrobielles Mittel in der Lebensmittelindustrie zum Beispiel in der Wasseraufbereitung oder zur Sterilisation von Oberflächen und Instrumenten in Krankenhäusern verwendet.

Als Desinfektionsmittel nehmen Krankenhäuser Natriumchlorit schon seit 100 Jahren und die Fleischindustrie seit 50 Jahren. In vielen Kommunen dieser Nationen nehmen sie das ungefährliche Chlordioxid für die Trinkwasseraufbereitung.

2003 wurde der Australia New Zealand Food Standard Code sogar für Chlordioxid geändert. Jetzt wird der Einsatz mit Zitronen- oder einer anderen Speisesäure angesäuertem Natriumchlorit verwendet, um Lebensmittel wie Obst und Gemüse äußerlich zu desinfizieren.

Gutachten von Sicherheitsexperten zeigen, das eine ordnungsgemäße Anwendung zwischen Behandlung und Verkauf keine Spuren mehr im Produkt nachweisbar seien, deshalb gibt es auch kein toxikologisches Risiko.

Auch in der normalen Medizin findet Chlordioxid seinen Einsatz. Hier wird es zu Sterilisation roter Blutkörperchen vor einer Transfusion eingesetzt. Man fand heraus das eine 2,8% Natriumchloritlösung ausreicht, um alle HIV Viren abzutöten. Auch das Influenza Virus wird mit einer niedrigen Lösung abgetötet.

Natriumchlorit findet seine intravenöse Anwendung bei Autoimmunerkrankungen, Lymphknotenkrebs und Hepatitis. Diese sind sogar patentiert und MMS soll eine Gesundheitsgefahr darstellen?

Die orale Therapie mit MMS

Die MMS Therapie wurde zufällig von Jim Humble im Jahr 2008 entdeckt.
MMS entsteht wenn man Natriumchlorit und eine Säure zusammenmischt (dadurch wird Chlordioxid freigesetzt).

Als Säure nahm man am Anfang entweder Zitronensaft oder Essig, doch jetzt ist die Salzsäure die beste Lösung. Niemals sollte man am Glas riechen, denn der Geruch ist nicht gerade angenehm.

Eine Mischung aus 2 Tropfen Natriumchlorit und 5 % Salzsäure sollte so um die 30 – 45 Sekunden Zeit haben, damit sich das Chlordioxid entwickeln kann. Danach sollte man das Glas mit Wasser, Saft oder Tee füllen. Die Flüssigkeit sollte aber kein Vitamin C enthalten.

Bei einer MMS Therapie sollte man nie zusätzlich OPC oder Vitamin C zu sich nehmen, da die Wirkung von MMS neutralisiert wird. Man sollte zwischen der Therapie immer 3 Stunden Pause haben.

Wie sollte man anfangen?

Es gibt zwei Möglichkeiten MMS einzunehmen:

  • Eine Möglichkeit ist mit einer kleinen Dosis anzufangen, das ist meiner Meinung die beste Möglichkeit. Hier überfordert man den Körper nicht. Hier wird jeden Tag um einen Tropfen erhöht, also 2 Tropfen Natriumchlorit und ein Tropfen Salzsäure. Wenn sich eine Übelkeit einstellt, sollte man die Dosis um 2 Tropfen reduzieren, nach einiger Zeit kann man die Dosis dann wieder steigern.
  • Die zweite Möglichkeit ist die Einnahme einer sehr hohen Dosis, diese kann ich nicht empfehlen. Hier besteht das Risiko und das ist meine Erfahrung, dass man sich übergibt und auch Durchfall eintritt. Diese Methode wurde benutzt um Malaria, Blutvergiftung und andere Infektionen den gar auszumachen.

Mein Tipp am Ende

Es gibt verschiedene Möglichkeiten MMS zu verwenden, doch sollte man sich mit diesem Thema sehr gründlich beschäftigen. Ich habe einige Bücher über dieses Thema in meinem Schrank stehen, das kann ich Neulingen nur empfehlen. Diese habe ich unten weiter auch verlinkt. Außerdem habe ich ein sehr interessantes Interview zu diesem Thema geführt. Auch das verlinke ich dir hier.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

Quelle: Das MMS Handbuch von Antje Oswald
Gesundheit Verboten – unheilbar war gestern von Andreas Kalcker