Gefährliche Parasiten machen sich auf nach Europa, warnt ein Parasitologe

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Gefährliche Parasiten machen sich auf nach Europa, warnt ein Parasitologe

In Europa sind Parasiten eher nicht so einfach in einem Menschen zu finden, doch auf den ersten Blick sind sie nicht so leicht wahrzunehmen. Jetzt warnt ein Parasitologe davor, dass Parasiten, die man eher aus Südamerika, Asien und Afrika kennt, hier zu uns nach Europa kommen.

 

 

Parasitenkrankheiten breiten sich in Europa aus

Der Parasitologe aus Wales Karl Hoffmann hat in seinem letzten Beitrag deutlich gezeigt, dass sich typische Wurmkrankheiten hier in Europa ausbreiten die eher für Südamerika, Afrika und Asien typisch sind. Seiner Meinung nach sind die Klimaveränderungen und das Reisen schuld.

Hoffmann glaubt das 25-30 % der Menschen mit einem oder mehr Würmern infiziert sind. Dadurch zeigen sich natürlich auch Erkrankungen, die man lösen könnte, wenn man diese Parasiten loswerden würde.

Parasiten können verschiedene Erkrankungen auslösen unter anderem sind es Folgende:

  • Narbenbildung in den Augen
  • Unterernährung
  • Verdauungsstörungen
  • Immobilität
  • Extremitäten können anschwellen
  • Chronische Müdigkeit
  • Anämie
  • Krebs

Wurmerkrankungen werden durch unreines Wasser begünstigt

Das größte Problem, welches viele Teile von Afrika, Südamerika und Asiens haben, sind wohl das unreine Wasser. Dies begünstigt die Infizierung mit Würmern, so Hoffmann.

Hoffmann sagt dazu Folgendes:

Die langfristigen Folgen der zunehmenden Verbreitung parasitärer Würmer sind schwer vorherzusagen, aber der Schaden, den die Infektion verursacht, zeigt die Notwendigkeit, Bekämpfungsstrategien zu entwickeln.

Die wahrscheinlich schlimmste Wurmkrankheit ist die Bilharziose, Wikipedia schreibt Folgendes dazu:

Die ersten Symptome sind Juckreiz an der Eintrittsstelle der Larven und die Bildung eines Hautausschlages, die sogenannte Zerkariendermatitis. Die Zerkarien können allerdings auch unbemerkt durch gesunde Haut eindringen.

Schistosoma haematobium wandert dann durch das Gewebe und nach ca. 3–4 Wochen in die Lunge, was zu einer allergischen Reaktion mit Ödem Bildung, Quaddel Bildung, Husten und Fieber führen kann, dem sogenannten Katayama-Fieber. Die Zerkarien von Schistosoma haematobium nisten sich dann in der Blasenwand ein und geben Eier in das Gewebe ab. Diese Eier können das Gewebe in Richtung Blasen-Lumen durchdringen und werden dann mit dem Urin wieder ausgeschieden. Beim Gewebedurchtritt bewirken die Eier eine zelluläre entzündliche Reaktion in der Blasenwand, und es entstehen sogenannte Eigranulome. Da die Schistosomen bis zu 20 Jahre im in der Nähe der Blasenwand befindlichen (perivesikulärem) Gewebe überleben können und durchgehend Eier ablegen, führt die chronische Entzündung zu Beschwerden beim Wasserlassen, Blut im Urin, Narbenbildung, und die Elastizität der Blasenwand schwindet langsam. In seltenen Fällen kann durch die chronische Infektion ein Plattenepithel-Karzinom (Blasenkrebs) entstehen, wodurch die Infektion dann eine Präkanzerose darstellt.

Die Zerkarien von Schistosoma mansoni wandern in die Darmwand und führen dort zu einer ähnlichen Reaktion. Die Eier verursachen auch hier Eigranulome in der Darmwand, eine chronische Entzündung und Polyposis. Leber und Milz betreffende (hepatolienale) Schistosomenarten führen zu einer periportalen (zwischen den Leberläppchen liegende Strukturen des Lebergewebes) Fibrose der Leber mit portaler Hypertension (Erhöhung des Blutdruckes in der Pfortader von normal 3–6 mmHg auf über 12 mmHg) und Milzvergrößerung. Selten kann sich auch eine cerebrale Schistosomiasis bilden. Ein lebensbedrohlicher Krankheitsverlauf kann in allen Stadien der Erkrankung auftreten.

Das hört sich sehr schrecklich an und so ist es auch, denn diese Parasitenerkrankung führt zu millionenfachen Tod. Einige Experten gehen sogar soweit, dass sie sagen das, diese Parasitenerkrankung nach Malaria die zweitgrößte Erkrankung sei, woran Menschen verenden.

85 % der Bilharziose Erkrankungen kommen südlich von Afrika

In Afrika südlich der Sahara kommen die meisten Bilharziose Erkrankungen vor.

Doch jetzt kann man diese Erkrankung auch schon auf Korsika finden.

In Europa ist diese Form von Parasiten Krankheiten eher schwer zu finden, doch sie sind auf dem Vormarsch, wenn es so weitergeht. Es gibt Medikamente gegen diese Parasiten Pest, doch Pharmafirmen haben es versäumt, diese weiter zu entwickeln. Doch dieser Zustand ist ein Folgen schwerer Fehler, denn was passiert, wenn die jetzigen Medikamente nicht mehr wirken?

Hoffmann hat sich mit den Schistosomen 20 Jahre beschäftigt und er kennt ihr Verhalten und er könnte dabei helfen, neue Medikamente zu entwickeln.

Ihm ist besonders aufgefallen, dass den Parasiten ein gewisses Protein für die Vermehrung und die Regeneration wichtig sind. So könnte man gezielt auf dieses Protein einwirken, um die Parasiten zu bekämpfen.

Die Bilharziose wird durch das Reisen gefördert

In der Veröffentlichung von Hoffmann kann man genau sehen, warum sich diese Parasiten so einfach ausbreiten können. Auch bei uns. Der Zustrom aus den betroffenen Ländern fördert die Verbreitung von Bilharziose.

Es gibt eine Warnung des Robert Koch Institut aus dem Jahre 2014  die zeigen, dass sich dort Fälle von Bilharziose zeigten. Die Krankheit zeigte sich nach dem Baden im Fluss von Cavu/Cavo. In Frankreich und in Deutschland fand man danach auch Fälle von dieser Krankheit, alle waren in Korsika und badeten in diesem Fluss. Deshalb sollten sich Menschen vor 2014 auf Parasiten testen lassen.

Das Auswärtige Amt warnt davor in dem Fluss zu baden, weil es bis jetzt noch nicht als sicher gilt.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

By |2018-07-28T16:28:28+00:0025 Juli, 2018|Parasiten|1 Comment

About the Author:

Artur Thomalla
Hallo, ich bin Artur und ich interessiere mich seid 2009 für Gesundheit. Ich liebe die Natur, weil sie uns reich beschenkt. Ich lade dich ein mir zu folgen und so mit mir zu lernen. Es gibt immer mehr als einen Weg um gesund zu leben!

One Comment

  1. Elke Reitenbach 29. Juli 2018 at 17:33 - Reply

    Hoffmann hat vergesssen zu erwähnen (Mainstreangerecht !), dass die schlimmste Gefahr der Verbreitung hier in Europa die illegale Massenzuwanderung ist. Was übrigens auch für die Zunahme anderer Krankheiten gilt, die wir hiezulande nur noch vom Hörensagen
    kennen.
    Bevor man etwas “unverdaut” weitergibt, wäre es besser intensiv zu recherchieren

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