5 Top Wirkungen von Weihrauch, die du kennen solltest

Foto:arturthomalla.de

Weihrauch (Boswellia Serrat) kennen einige von uns nur aus der Kirche oder aus der Bibel. Der Weihrauch war ein Geschenk von einem der drei Waisen, die Jesus besucht haben. Doch warum eigentlich? Weihrauch hat viele Wirkungen auf unseren Körper, wie auch andere Heilkräuter und Heilpflanzen. Ich möchte mit diesem Beitrag aufzeigen, welche großartigen 5 Top Wirkungen der Weihrauch hat.

 


Die Gewinnung des Weihrauches

Der Weihrauch ist ein Harz und wird von dem Weihrauchbaum geerntet.

Zu finden ist dieser im Nahen Osten und in Afrika, dort wird er oft konsumiert.

Weihrauch wurde in diesen Ländern benutzt um entzündungsbedingte Krankheiten zu verhindern, unter anderem:

  • Herzkrankheiten
  • Darmerkrankungen
  • Arthritis

Welche Inhaltsstoffe kann man im Weihrauch finden?

Der Weihrauch hat seine großartige Wirkung seinen ätherischen Ölen (ca. 5-10 %) zu verdanken, die in ihm stecken. Diese sind unter anderem:

  • 4 boswellische Triterpensäuren
  • Tetracylische Triterpensäuren
  • Triterpene
  • Diterpene
  • Monoterpene

Die Boswelliensäuren sind dafür verantwortlich, das im Köper Entzündungen verhindert werden können. Entzündungen sind für uns nicht gerade gut, denn dadurch können sich Erkrankungen entwickeln.

Die 5 Top Wirkungen von Weihrauch, die du kennen solltest

Ich möchte jetzt zu den Wirkungen kommen, die man erzielen kann, wenn man Weihrauch benutzt.

1. Weihrauch kann Erkrankungen verhindern

Mit dem Weihrauch kann man so einiges an Erkrankungen behandeln, wie:

  • Darmerkrankungen
  • Asthma
  • Arthritis
  • Allergien

Der Weihrauch greift bei diesen Formen der Erkrankung in das Immunsystem ein, bei diesen Krankheiten werden zu viele Immunglobuline produziert. Außerdem werden zu viele Leukotrinen produziert, das kommt bei den ganzen entzündlichen Erkrankungen vor. Das Immunsystem probiert die Erkrankung von selbst zu lösen, doch es kann einiges bei den Vorgängen schieflaufen.

2. Hilfe bei der Heilung von Infektionen

Infektionen kommen mit Begleiterscheinungen wie Grippe, Halsschmerzen, Erkältungen und Husten. Mit Weihrauch kann man das Ganze leichter lösen.

Diese Erkrankungen haben auch etwas mit einer Entzündung zu tun und deshalb sollte Weihrauch die erste Wahl sein.

In der chinesischen Medizin wird Weihrauch gerne verschrieben um die Durchblutung zu verbessern, die Heilungszeit der Infekte zu verkürzen, Schmerzen zu lindern und außerdem wirkt es antibakteriell.

3. Mit Weihrauch gegen Krebs

In der alternativen Szene bzw. Medizin wird Weihrauch gerne verschrieben, es gibt nämlich Forschungen, die zeigen, dass sich die Wirkung positiv gegen Krebs zeigen kann. Eingesetzt wird dieses Heilharz für folgende Krebserkrankungen:

  • Magenkrebs
  • Prostatakrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Darmkrebs
  • Brustkrebs
  • Gehirnkrebs

4. Weihrauch reduziert Schmerzen, die verbunden sind mit Arthritis

Zu diesem vierten Punkt gibt es zwei interessante Studien, die ich gerne erwähnen möchte:

Nummer 1:

In der NMC-Datenbank kann man eine Studie finden, wie Weihrauch Schmerzen und Schwellungen bei Osteoarthritis, Arthritis, Arthrose und anderen Formen verringern kann und das bis um 45%.

Nummer 2:

Im Journal of Phytotherapy and Phytopharmacology wurde mit einer Placebogruppe bewiesen, dass Weihrauch sehr gute schmerzstillende Eigenschaften hat.

Die Forschen sagen dazu Folgendes:

„Weihrauch kann man bei Schmerzen und oder sogar bei Erkrankungen wie Arthrose usw. benutzen, um die Schmerzen lindern zu können“

5. Weihrauch wirkt sehr gut, um Entzündungen zu reduzieren

Boswellia Serata hat einen Inhaltsstoff, der gegen Entzündungen sehr gut hilft, die Terpene.  Diese findet man in sehr vielen Heilkräutern wieder:

  • Eukalyptus
  • Basilikum
  • Zitrusfrüchte
  • Pfefferminze

Die Pflanzen nutzen diese Terpene um sich gegen ihre natürlichen Fressfeinde wehren zu können, außerdem helfen sie der Pflanze gegen Umwelteinflüsse.
Wir können die Pflanzen dazu nutzen um freie Radikale, die von Natur aus in unserem Körper vertreten sind zu bekämpfen. Zu viele freie Radikale können unseren Körper schaden und verschiedene Krankheiten auslösen.

Es gibt aber noch andere Inhaltsstoffe, die man im Weihrauch finden kann, die entzündungshemmend wirken können, die AKBA (3-0-Acetyl-11-keto-beta-boswellinsäure). Dieses Enzym kann so wirken wie ein Schmerzmittel, doch unterscheiden sie sich von denen, weil sie ganz anders aufgebaut sind.

Gibt es verschiedene Arten von Weihrauch?

Ganz klar, Ja! Man kann drei verschiedene Arten von Weihrauch kaufen und verwenden. Man muss aber wissen, dass ihre Wirkungen auf den menschlichen Körper verschieden sind.

Zur Krebsprävention hat sich Boswellia Carteri bewährt, sie erhält viel von der Triterpensäure und Incensolacetat. Zu diesem Weihrauch gibt es einige Studien die zeigen, dass es dem Immunsystem bei Krebs helfen kann.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Hier gibt es einige Produkte, die man Weihrauch zu sich nehmen kann. Es gibt einige Anbieter, die es als Nahrungsergänzungsmittel anbieten. Doch sollte man auf folgende Qualitätsmerkmale achten:

  • Es sollte aus Boswellia Serrat hergestellt worden sein
  • 37% reine Boswelliasäure enthalten, aber je mehr desto besser

Welche Dosis ist am besten?

Ich persönlich habe das Harz zum Kauen zu Hause. Ich nehme einige Harze in den Mund und kaue sie.

Man kann sich aber auch an diesen folgenden Werten orientieren:

  • Man sollte 600-900mg einnehmen damit man die Wirkung merkt
  • Für andere Erkrankungen, wie chronischen Schmerzen, Reizdarm, Asthma und Arthritis sollte man zwischen 900-1200mg pro Tag zu sich nehmen.

Ein kleiner Tipp von mir, taste dich einfach ran und schaue was passiert.

Bis sich eine Wirkung zeigt, kann es aber einige Monate dauern. Also sei nicht enttäuscht, wenn nicht sofort etwas passiert. Manchmal muss man auch etwas Geduld haben.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

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Quelle: ncbi.nlm.nih.gov ncbi.nlm.nih.gov ncbi.nlm.nih.gov wikipedia

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  • Ricarda D.
    29. Mai 2019, 9:49

    Sehr geehrter Herr Thomalla,

    vielen Dank für den (in meinen Augen) sehr ausführlichen und informativen Beitrag! Hier wird dem Leser noch Mehrwert geboten. Sehr lobenswert finde ich den Umstand, dass obwohl einer gewissen Komplexität des Themas, die Sachverhalte in einer sehr verständlichen Art und Weise präsentiert wurden. Auch als Laie konnte ich alle Ausführungen verstehen und war nicht gezwungen gewisse Begriffe nachzuschlagen. Dieses Problem spüre ich öfters, wenn ich Artikel mit eher medizinischem Charakter lese. Aber es war sehr angenehm diesen Artikel zu lesen. Und auch inhaltlich sehr ausführlich. Und aufgrund der strukturierten Art und Weise habe ich gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war. Mein verliehenes Prädikat: Lesenswert!

    In diesem Sinne vielen lieben Dank für den Artikel! Es war mir eine Freude ihn gelesen zu haben.

    Mit den freundlichsten Grüßen
    Ricarda D.