Schwarznuss – Gut für den Darm schlecht für Parasiten und Würmer

Foto:arturthomalla.de

Die Schwarznuss ist in Deutschland nicht stark vertreten, sie wächst am liebsten in Amerika. Die Schale wird verwendet und als Kapsel verkauft, es gibt sogar eine Schwarznusstinktur, die man kaufen kann. Die Schwarznuss hat viele pflanzliche Wirkstoffe, diese benutzen die amerikanischen Indianer sehr weise. Die Schwarznuss wird überwiegend zu Schwarzwalnusstinktur verarbeitet und diese kann man äußerlich und innerlich verwenden.

 

Was ist die Schwarznuss?

Es gibt einen Baum und sein Name – der Schwarznussbaum. Darauf wachsen seine Früchte – die Schwarznuss. Der Baum wird nur 20 bis 30 m hoch und besitzt außer dieser Frucht auch Laubblätter.

Die Frucht des Baumes – die Schwarznuss kann nur mithilfe eines harten Nussknackers geöffnet werden. Danach kann der Inhalt der Nuss herausgenommen werden, dieser Inhalt ist vor allem reich an Ölen und anderen besonderen Inhaltsstoffen. In Amerika wird dieses Fruchtfleisch zur Speiseeisherstellung und in der Konditorei verwendet.

Wie wird die Schwarznusstinktur hergestellt?

Um diese besondere Tinktur herzustellen, wird die Schale der Nuss zerkleinert und in einen großen Behälter gegeben. Außerdem wird eine 32%ige Alkohol Lösung in einem Verhältnis von 1:2 dazugegeben. Diese Mischung muss dann 3 Wochen ruhen, aber ab und zu wird diese Mixtur gerüttelt und gerührt. Nach weiteren 3 Wochen werden die Schalen der Schwarznuss herausgefiltert und die Tinktur ist fertig.

Welche Inhaltsstoffe sind in der Schwarznuss zu finden?

Die Frucht der Schwarznuss enthält einige Inhaltsstoffe, die für unseren Körper besonders nützlich sind. Darunter sind Folgende:

  • Kupfer
  • Mangan
  • Eisen
  • Zink
  • Kalzium
  • Beta-Carotin
  • Vitamin E
  • Fett
  • Fettsäuren
  • Ätherische Öle
  • Naphthochinonfarbstoffe
  • Polyphenole
  • Jod
  • Alkane
  • Aminosäuren (Arginin und Leucin)

Gibt es Studien für die Wirkung von Schwarznusstinktur?

In der alternativen Medizin wird Schwarznusstinktur vor allem für die Verdauung und die Darmflora genutzt. Diese Tinktur ist noch nicht so weit erforscht, dass man sagen könnte, es kann bei dem oder dem behilflich sein, doch gibt es eine kleine Anzahl von Studien die zeigen, dass diese Nusstinktur bei Herzproblemen helfen kann.

Folgende Beispielstudie ist da sehr interessant:

Es wurde gezeigt, dass englische Walnüsse das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern könnten. Jedoch scheinen schwarze Walnüsse bisher nicht auf ihre kardioprotektiven Wirkungen untersucht worden zu sein. Der Zweck dieser Studie war es, die Auswirkungen des Einsatzes von schwarzem Walnussöl auf die Blutfette, das Körpergewicht, die Fettsäurezusammensetzung der Erythrozyten Membranen und die Endothelfunktion zu bestimmen.

In dieser Studie bekamen 36 Teilnehmer in den 30 Tagen, 30g schwarze Walnüsse pro Tag. Interessant zu sehen war, dass die Wirkung der schwarzen Walnüsse von Geschlecht zu Geschlecht anders wirkten. Der Verzehr dieser 30g Walnüsse zeigte sich in dieser Studie als Erfolg, denn es konnte gezeigt werden, das dadurch das Risiko an kardiovaskuläre Erkrankungen zu erkranken gesenkt werden konnte.

Andere Studien zeigten, dass die Tinktur bei Schmerzen helfen kann, außerdem sollen Schwellungen besser und schneller abklingen.

Doch die Nusstinktur wird auch gerne gegen andere Probleme des Menschen verwendet:

  • Bluthochdruck
  • Blutreinigung
  • Entgiftung
  • Krebs

Es braucht aber natürlich noch mehr solcher Untersuchungen, um genau zeigten zu können, was der Konsum bringen kann, außerdem muss man unbedingt wissen wie viel nötig ist, damit man damit gesund bleiben kann.

Schwarznusstinktur gut gegen Parasiten und Würmer

Es gibt Aussagen im Internet, die sagen, dass die Schwarznusstinktur gegen Parasiten und Würmer helfen soll und deshalb findet man diese Tinktur auch in einigen Onlineshops. Doch es gibt noch andere Hilfsmittel gegen Parasiten und Schädlinge z.B. Kolloidales Silber oder Papayakerne.

Wie kann man die Schwarznuss einnehmen?

Es gibt natürlich nicht nur die Tinktur obwohl, dass vielleicht die beste Möglichkeit ist. Man kann die Nuss einnehmen oder die Schwarznuss zu Pulver verarbeiten und das zu sich nehmen.

Kann man die Schwarznusstinktur äußerlich anwenden?

Ganz einfach gesagt, Ja! Sie soll gut gegen Herpes, Ringflechte und Warzen helfen. Damit du weißt, wie man es korrekt anwendet hier mein Vorschlag:

Nimm einige Tropfen der Tinktur und tröpfle sie auf ein Wattepad, dieses legst du auf die Stelle, die du behandeln willst. Am besten 1x pro Tag.
Vergiss nicht die Stelle gut einzureiben, damit die Tinktur gut einziehen kann.

Innerliche Einnahme & Dosierung von Schwarznusstinktur

Möchte man die Schwarznusstinktur innerlich einnehmen sollte man dies auf nüchternen Magen tun doch ist man empfindlich, kann man sie auch nach dem Essen einnehmen. Außerdem sollte man die Tinktur langsam trinken bzw. genießen. Du solltest dir 15 Minuten Zeit lassen.

Es ist wichtig zu wissen, dass man eine Kur mit der Schwarznusstinktur machen sollte, man kann es natürlich über ein Jahr hinausmachen. Durch die lange Zeit werden allerlei Parasiten mit abgetötet. Um sich nicht von Haustieren oder anderen Personen die im Haus mit Leben erneut anzustecken, kann man diese auch mit behandeln.

  1. Tag 120ml Wasser plus 1 Tropfen der Nusstinktur.
  2. Tag 120ml Wasser plus 2 Tropfen der Nusstinktur.
  3. Tag 120ml Wasser plus 3 Tropfen der Nusstinktur.

Das Ganze steigern bis man am 6 Tag 6 Tropfen genommen hat.

Nach dem 16. Tag kann man auf 100ml Wasser 2 TL der Tinktur nehmen.
Sollte man mehr als 70kg wiegen, kann man auch 2,5 TL nehmen.

Gibt es Nebenwirkungen bei dieser Tinktur?

Es sind eigentlich keine Nebenwirkungen bekannt, weil es ein reines natürliches Produkt ist. Es besteht aber immer die Möglichkeit das sich irgendwelche allergische Reaktionen zeigen können vor allem, wenn man schon eine Allergie gegen Nüsse hat.

Was ist vor dem Kauf wichtig?

Wer diese Tinktur kaufen möchte, sollte vor allem auf das Herstellungsverfahren schauen. Die Schwarznusstinktur sollte in Deutschland produziert worden sein, weil in Deutschland strenge Regeln und auch hohe Qualitätsansprüche gelten.
Es sollten keine chemischen Zusätze zugefügt worden sein, damit das reine und natürliche Produkt nicht verändert wird und so die Qualität leidet.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

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Quelle: wikipedia.org

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{ 3 comments… add one }
  • Satyaraj
    23. Februar 2018, 20:01

    klasse Beitrag. Vielen Dank, Artur!

  • V
    16. April 2019, 17:49

    Hallo,
    wie lange darf man den Schwarznuss einnehmen?

    • 17. April 2019, 12:37

      Hallo,

      du kannst sie so lange einnehmen wie du möchtest.

      Gruß
      Artur