Mariendistel – sanfte Medizin und schützend für die Leber

Foto:arturthomalla.de

Die Mariendistel wird für die Leber eingesetzt und ist eins der Naturheilkräuter, die heute wieder an Bedeutung gewinnen.  Bis in unserer Zeit wird sie für die Leber verwendet, das verdanken wir dem Arzt Rademachen der 1848 die wertvolle Bedeutung erkannte. Die Mariendistel kommt eigentlich aus dem Mittelmeer, doch bei uns ist sie auch heimisch.  Vor allem der nährstoffreiche Boden hat es ihr angetan.

 

 

Die Leber des Menschen hat viel zu tun

Die Leber des Menschen hat sehr viel zu tun, denn sie baut in erster Linie Medikamente, Schadstoffe, Nahrungsmittelzusätze und Alkohol ab. Unser Entgiftungsorgan wird bei dem Abbau von freien Radikalen angegriffen und das kann zur Schädigung der Leber führen.

Darum ist es wichtig etwas für die Leber zu tun, machen wir das nicht kann es im schlimmsten Fall zu einer Leberzirrhose kommen. Für die Leber gibt es nichts Besseres als sie mit natürlichen Heilkräutern zu versorgen, damit sie ihre Arbeit machen kann, dafür ist die Mariendistel bestens geeignet.

Die Wirkung von Mariendistel

Die Mariendistel hat bei uns auch andere Namen:

Frauendistel
Silberdistel
Weißdistel
Heilands Distel

Ihre Familie sind die Korbblütler und der lateinische Name lautet Silybum marianum.

Verwenden kann man die Mariendistel nicht nur für die Leber, damit sie gut arbeiten kann. Sie hilft auch gegen Verdauungsbeschwerden und Gallebeschwerden.

Die Früchte der Mariendistel enthalten:

3 Prozent Silymarin
50 Prozent Silybinin
26 Prozent fettes Öl (mehrfach gesättigte Fettsäuren)

In früher Zeit gebrauchte man die Mariendistel auch gegen Seitenstechen und die Gelbsucht. Heute wird sie für die Unterstützung der Leber benutzt.

Die positive Wirkung auf die Leber wird dem Silymarin zugeschrieben, dieser hat eine schützende Eigenschaft. Doch in der Mariendistel sind noch andere Flavonolignane zu finden, diese verhindern das Gifte aufgenommen werden. Durch die Flavonolignane kann sich die Leber schneller erholen. Das Tolle an der Mariendistel ist, dass sie bei allen schädlichen Stoffen hilft, egal ob Gifte, Alkohol oder irgendwelche Viren.

In der Apotheke bekommt man die Mariendistel ganz einfach zu kaufen, doch sollte man darauf achten, dass sie frei von Zusatzstoffen ist. Leider ist das oft nicht der Fall. Von den Apothekern hört man, dass die Mariendistel gegen folgende Probleme helfen kann:

Fettleber
Hepatitis C
Übelkeit
Rheuma
Verstopfung
Darmkrebs

Die Extrakte der Mariendistel sind sehr wirksam, doch sollte man die Tagesdosis von 200 bis 420 Milligramm nicht überschreiten.

In guten Kräuterläden und Apotheken bekommt man einen Mariendisteltee, dort ist das Silymarin konzentriert vorzufinden. Damit kann man vor allem den Gallenfluss und die Verfettung der Leber verbessern.

Folgender Maßen geht man bei diesem Tee vor:

2 Teelöffel Mariendistel mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 bis 15 Minuten sollte man alles abseihen. Jetzt kann man den Tee bis zu vier Mal täglich trinken.

Gibt es eine lebensrettende Wirkung?

Die Mariendistel ist für die Leber ein Heilmittel. In der Intensivmedizin kommt sie zum Einsatz, wenn sich jemand vergiftet hat. Die Mariendistel konnte sogar beweisen, dass sie den Verlauf von Lungenkrebs verlangsamen kann – das wurde bei Tierversuchen bewiesen.

Die Wirkung des Heilkrautes ist vielfältig, denn sie wirkt nicht nur entgiftend, sondern auch regenerierend.

Die Wirkung der Mariendistel ist sogar so gut, dass das Bundesgesundheitsamt die positiven Eigenschaften auf die Gesundheit anerkennt.

Das Bundesgesundheitsamt sieht hier folgende Anwendungsgebiete:

  • Zur Leberstärkung
  • Allgemeine Entgiftung
  • Bei chronischem Rheuma
  • Leberschwäche
  • Zur Erholung nach einer Grippe
  • Nach Verbrennungen
  • Nach Operationen
  • Leberschäden nach Medikamenten, Alkohol oder Gifte
  • Leberentzündungen durch Alkohol, Viren oder Medikamente

Die Homöopathie kennt die Mariendistel schon sehr lange und so lange wird sie auch bei Erkrankungen gebraucht:

Krampfadern
Hämorrhoiden
Gallenkoliken
Leberentzündungen

Die Heilpflanze wird hier innerlich angewendet, egal ob als Pille oder als Tee.

Ein Tipp:

Bei einer schweren Leberbelastung sollte man eine höhere Dosis wählen. Die Anfangsdosis sollte hier 400 Milligramm am Tag sein und sollte nicht überschritten werden, nach etwa 3 Wochen sollte man nur 200 Milligramm zu sich nehmen.

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Vor der Einnahme von Silymarin sollte der Heilpraktiker oder Arzt befragt werden.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

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