Die Papaya – Was kann diese tropische Superfrucht?

PapayaDie tropische Papaya ist eine sehr erfrischende Frucht, um diese ranken sich viele Mythen. Sie soll gesund sein aber auch schön machen. Auf Menschen die abnehmen wollen oder unter Magen-Darm-Beschwerden leiden soll sie gut wirken. Doch welcher Wirkstoff ist für diese gesundheitlichen Vorteile zuständig? Das Enzym der Papaya (bekannt unter Papayotin oder Papayacin) soll dafür verantwortlich sein. Ich möchte mit dir heute folgende Aspekte der Papaya klären: Kalorien, Nährwerte, Beratung für den Einkauf der Frucht, was du aus ihr in der Küche alles so zaubern kannst und wir schauen welche gesundheitlichen Auswirkung sie auf unser Leben hat bzw. haben kann.

 

Die Papaya – Was ist das?

Diese Frucht ist in Mexiko auch unter den Namen Melonenbaum bekannt und sie kommt wahrscheinlich auch aus diesem Land. Im 16. Jahrhundert wurde die Papaya dann in Spanien gepflanzt, heute findet man diese Frucht vor allem da, wo es immer warm ist (unter anderem Indien, Costa Rica, Afrika und auch Australien).

Der Stamm dieser Pflanze kann bis zu 10 Meter nach oben ragen und die Früchte können bis zu 7 Kilo wiegen. Die Papaya, die wir hier Europa bekommen ist leider nicht so schwer. Hier bekommt man nur die kleine Papaya und diese wiegt dann nur ein halbes Kilo.

Die Frucht zählt zu den Beeren und ihre Schale ist grün-gelblich, das Fruchtfleisch orange und in ihr kann man kleine schwarze Kerne finden. Diese Kerne kann man auch für viele Dinge verwenden, zum Beispiel als Pfefferersatz.

 

Papain – Was ist das?

Kurz gesagt ist Papain ein seltenes und reichhaltiges Enzym, es ist sehr komplex und enthält mehr als 200 Aminosäuren. Laut Wikipedia beschleunigt dieses Enzym die Verstoffwechselung komplexer Eiweiße. Ganz easy erklärt bedeutet das:

Dieses Enzym sorgt dafür das Proteine (Eiweiße) vom Körper verwertet werden können, bevor der Körper sie ausscheidet.

In unserem Magen findet man diese Funktion auch, im Magen findet man das Pepsin. An diesem Punkt haben einige Menschen einen Mangel und es fehlt ihnen einfach an Pepsin, die Folge können dann Verdauungsbeschwerden sein. Hier kann man versuchen, mit Papaya Präparaten die Verdauung zu verbessern oder sie zu unterstützen.

In der Küche kann man das Papainpulver mit rohem Fleisch vermischen, dadurch soll es zarter werden. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten das Fleisch noch zarter machen zu können, dazu verwendet man die Papaya Blätter und umwickelt damit das rohe Fleisch. Der Saft der Papaya ist auch dafür geeignet, ganz einfach damit marinieren.

Wusstest du, dass wir in uns auch Schädlinge haben können? Warum spreche ich das an? Weil das in der Papaya enthaltende Papain dafür mit Erfolg verwendet wird.

Aber wo findet man dieses Papin in großer Anzahl? In der Frucht ist es kaum enthalten. Sehr viel davon kann man in den kleinen, schwarzen und essbaren Kernen finden. Am besten ist es, wenn die Frucht noch grün und unreif ist.

 

Was für Nährstoffe sind in der Papaya zu finden?

Die Papaya hat sehr wenige Kalorien, das ist schon mal sehr gut für Menschen, die abnehmen wollen aber dafür ist sie eine Nährstoffbombe. Vor allem aber der Vitamin C Gehalt ist in der Papaya ist enorm. Auf 100 Gramm sind 60 bis 80 mg davon zu finden. Vitamin C ist für uns Menschen enorm wichtig und diesem Vitamin werden viele positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit nachgesagt. Denke daran immer genug Vitamin C zu dir zu nehmen.

Neben Vitamin C ist auch Beta Carotin enthalten, dieses wird dann von unserem Körper zu Vitamin A verarbeitet. Doch auch das wichtige Magnesium und Kalium ist dort zu finden.

Papain kann vor oxidativen Stress schützen, so ein Informationsblatt der Europäischen Union. Das kommt nicht nur vom Vitamin E, sondern auch weil dort die Vitamine B1 bis B6 zu finden sind.

Aber es sind nicht die einzelnen Vitamine, sondern die wunderbare Mischung der einzelnen Inhaltstoffe, warum die Papaya so gut für uns ist.

 

Was für einen Geschmack hat die Papaya?

Salate, Salsa und Chutneys dort kann man die unreife Papaya verarbeiten. In Thailand wird die unreife Frucht in vielen Gerichten und Soßen integriert.

Die reife Papaya ist orangefarben und schmeckt anderes als die unreife süß, man kann den Geschmack noch ein bisschen aufpeppen, indem man sie mit Zucker, Zitronensaft oder/und Ingwer verfeinert. Die Körner der reifen Papaya kann man natürlich auch essen, aber Vorsicht sie schmecken leicht nach Pfeffer!

Um die Körner später verwenden zu können, sollte man sie einfach trocknen, dann kann man diese ganz einfach auf verschiedene Gerichte streuen.

 

Reife Papaya richtig erkennen!

Die Papaya hat eine sehr lange Reise hinter sich, bis sie im Supermarkt landet. Wirklich reif sind sie bei der Ankunft noch lange nicht. Solltest du Papaya finden, die dunkelgrün sind, sind diese steinhart (der Zustand verändert sich nicht, auch wenn du sie einige Tage lagern solltest).

Besser sind da die Papaya die gelbe- oder orangenfarbenen Flecken haben, dann gibt es noch eine Chance, dass die Papaya noch nachreift. Um die Reifung zu beschleunigen, kann man sie in Zeitungspapier wickeln und dann dort lagern, wo es warm ist.

Wenn du nach einer ganz reifen Papaya suchst, dann solltest du darauf achten, dass die Schale gelb ist und dass die Schale ganz einfach nachgibt, wenn du sie dem Finger eindrückst. Du solltest die Papaya auch nicht mit anderen Einkäufen beladen, denn wenn sie reif ist, kann sie leicht kaputtgehen. Eine reife Papaya sollte kühl gelagert werden (5 – 10 Grad), denn dann hält sie sich bis zu 14 Tagen. Das Papain, was vor allem in den Kernen zu finden ist, wird meist als Kapseln verkauft.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

 

 

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