Zistrose leitet Schwermetalle aus und wirkt gegen Borreliose

ZistroseDie Zistrose sieht nicht nur schön aus, diese Heilpflanze hat es voll in sich. Sie wächst dort, wo es angenehm warm ist. Die Zistrose sollte jeder in seiner Hausapotheke haben, denn im Notfall kann sie gegen Durchfall, bei Hautproblemen, Aphten, Candida und grippalen Infekten behilflich sein. Diese Pflanze kann auch gegen andere Beschwerden unterschiedlicher Art eingenommen werden, aber auch vorbeugend eingesetzt werden.

 

Die Zistrose ist eine sehr starke Heilpflanze

Die Zistrose ist hat eine sehr starke Heilwirkung und ist schon sehr alt. Sie wurde schon 4. Jahrhunderte vor Christus konsumiert und das auch schon für medizinische Zwecke. Üblich war es auch schon Heilpflanzen für Rituale zu benutzen, so wie auch für Beerdigungen. Auf dem Turiner Grabtuch fand man schon Pollen der Zistrose, das ist das Tuch mit dem Jesus angeblich umhüllt war, als er von uns ging.

Die Zistrose kommt aus dem Mittelmeerraum und ist ein kleiner Busch. Dabei ist diese Pflanze sehr klug, denn bei zu starker Hitze fährt sie ihre Blätter ein und wartet, bis ein kühler Regen kommt. Sind die Blätter eingefahren, kann sie sogar Monate lang in dieser Form bleiben.

Die Blütenknospen zeigen sich im Winter. Im Frühling zeigen sie dann ihre volle Schönheit.

Nur die Blätter der Zistrose werden zu Herstellung von Ölen und Tees benutzt. Diese Blätter sind sehr harzig und dadurch kleben sie auch ganz leicht. Dieses Harz der Zistrose ist auch unter den Namen Labdanum zu finden und in der Antike wurde es für die Beschleunigung der Wundheilung und für Hautkrankheiten verwendet.

 

Was für Inhaltsstoffe findet man in der Zistrose?

Neben Gerbstoffen (Tanninen) und ätherischen Ölen (Eugenol, Limonen, Cineol), kann man auch andere Stoffe wie die Flavonoide finden. Darunter sind 12 Wichtige, einer davon sind die Polyphenole. Diese große Mischung an Stoffen erklärt, warum die Zistrose solch eine Breite von Wirkungen aufweist.

Einige dieser 12 Flavonoide findet man in Nahrungsergänzungsmittel, weil sie sehr gute Eigenschaften haben. Ich möchte hier kurz 4 davon hervorheben:

Ellagsäure: Diese ist nicht nur in der Zistrose zu finden, sondern auch im Granatapfel. Dieses Flavonoid soll eine krebsfeindliche Wirkung haben.

Naringenin: In der Grapefruit ist dieser Wirkstoff zu finden, dieses kann bei Übergewicht, hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und hohen Blutzuckerspiegel helfen.

Apigenin: Auch in der Sellerie und anderen Gemüse zu finden. Dieses kann bei Krebs sehr behilflich sein aber auch bei Diabetes kann es sehr hilfreich sein.

Quercitrin: Ist das non plus Ultra. Es wird in Form von Querzetin als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Viel davon ist in der Zwiebel zu finden.
Es soll stark gegen Krebs wirken.

 

Ich muss dich enttäuschen die Zistrose ist keine Rose!

Die Zistrose, auch wenn sie so heißt, hat nichts mit Rosen gemeinsam. Sie hat ihre ganz eigene Familie, nämlich die Zistrosen Gewächse unter ihnen gibt es 20 Zistrosen Arten.

Eine Art der Zitronen ist besonders stark in der Heilkraft, die grau behaarte Zistrose (interessanter Name oder?). Sie soll anders als alle anderen Arten viel mehr heilende Substanzen in sich haben.

Das tut aber den anderen Zistrosen Arten nichts, denn sie wurden alle früher für medizinische Zwecke benutzt. Das zeigen heutige Erfahrungsberichte aus den verschiedensten Teilen der Erde.

 

Oxidativen Stress kann die Zistrose mindern

Die Zistrose ist mit der Fähigkeit ausgestattet freie Radikale beseitigen zu können, dass haben Untersuchungen in Italien zeigen können. Dabei hat sich gezeigt, das Cistus incanus die stärkste Power dagegen hatte.

Das Erbgut (DNA) können zwei Zistrosen Arten (Cistus monspeliensis und Cistus incanus) vor schädlichen Strahlungen beschützen. Aber auch vor Transfetten (dort entstehen freie Radikale) die beim Erhitzen von Ölen entstehen kann diese Zistrosen Arten Schutz bieten. Dabei wurde immer ein Extrakt benutzt!

Könnte man mit diesem Extrakt auch unsere Haut vor UV-Strahlung schützen? Ja, denn dadurch ist unsere Haut ja auch Stress ausgesetzt.

Diese Fähigkeiten verdankt die Zistrose den hohen Gehalt an Vitamin C (4x mal mehr als grüner Tee) und Polyphenolen.

 

Menschen mit Falten, Akne & Neurodermitis kann Zistrose helfen

Die Zistrose wird heute nicht bei Durchfall, Magenproblemen, sondern auch gegen verschiedene Hautkrankheiten als Heilmittel angesehen (innen und außen).

Die Pflanze hat eine zusammenziehende Wirkung das kommt von den Inhaltsstoffen, die in der Zistrose zu finden sind. Dadurch verschwinden Durchfall, Hautwunden und Juckreiz sehr schnell. Da viele Menschen an Neurodermitis erkrankt sind und diese auch daran leiden, können die beiden letzten Eigenschaften Abhilfe bieten.

Die Zistrose ist ein echtes Anti-Aging Mittel, daraus kann man auch ein Gesichtswasser zaubern und so die Fältchen mindern zu können. Nebenbei wird die Haut gestrafft.

Im Jahre 1993 stellte man sogar fest, dass diese Pflanze gegen Akne helfen kann. Nach einem Monat gingen bei den Probanden die Entzündungen sehr stark zurück, dafür nahmen sie 2x täglich Zistrosen Extrakt mit etwas Wasser und reinigten die Haut damit.

 

Das Verdauungssystem mit der Zistrose schützen

Was für die Haut gut ist, kann für unsere inneren Organe noch besser sein. So denke ich. Natürlich hat die Zistrose auch hier Vorteile zu bieten, denn aufgekochter Sud aus der Cistus incanus kann die Magenschleimhaut vor Schaden bewahren. Das Beste desto mehr man davon trinkt, umso mehr ist die Magenschleimhaut geschützt. Zu diesem Ergebnis kamen die Italiener (1995).

 

Zistrose gegen Parodontitis, Aphten und Karies

Die bombastische Wirkung der Zistrose kann man auch gut im Mund verfolgen. Dort kann die Zistrose zum Beispiel gegen Aphten (das sind schmerzende Bläschen im Mund) eingesetzt werden. Man macht sich einfach dafür einen Zistrosen Tee und spült sich damit mehrmals am Tag den Mund.

Nebenbei werden die ganzen Zähne vor den Zahnbelägen geschützt, Wissenschaftler aus der Universität Freiburg konnten dies beweisen. Damit war das Ergebnis sehr interessant, denn das Gurgeln mit Zistrosen Tee war effektiver als das Zähneputzen allein.

 

Zistrose bei Problemen des Enddarms

Durch den schlechten Lebenswandel haben sich bei vielen Menschen Hämorrhoiden entwickelt, was meistens mit Schmerzen verbunden ist.
Medikamente, die man vom Arzt bekommt, helfen nicht immer, aber Zistrosen Tee in Form von Sitzbädern helfen den unangenehmen Juckreiz zu mindern.

 

Dafür braucht man Folgendes:

200 ml Wasser
10 g Zistrosen Blätter

Das Wasser sollte 5 Minuten kochen danach geben wir die Zistrosen Blätter hinein, das Sitzbad sollte handwarm verwendet werden. Man sollte darin nicht länger als 5 Minuten Baden, auf die Stelle kann man dann noch Zistrosen Salbe auftun.

 

Zistrose gegen Pilze und Bakterien

Die Universität von Marrakesch (Marokko) veröffentlichte eine Studie über die Zistrose. In der Studie konnte man die wirklich starke pilzfeindliche und bakterienfeindliche Wirkung sehen. Diese starke Wirkung konnte mit der Cistus incanus und Cistus monspeliensis erzielt werden.

Doch das die Zistrose solch eine Wirkung gegen Pilze und Bakterien hat, das wussten schon die Griechen. Man benutzte zum Beispiel bei den Griechen das Wasser der Zistrose und wusch nach der Geburt die Frau, die das Kind austrug.
So konnte man ganz einfach die Frau vor Infektionen bewahren und das mit Naturmitteln.

Viele suchen nach der einen Waffe gegen den Candida Pilz, doch diese gibt es schon längst. Die Zistrose wäre dafür doch super geeignet, denn sie wirkt ja auch wunderbar gegen Pilze.

Die Anwendung ist super einfach, dafür trinkt man Zistrosen Tee den ganzen Tag bis zu einem Liter.

Ist die Haut mit Bakterien oder und Pilzen befallen, kann man mit Zistrosen Hautaufschläge machen. Diese macht man 3-mal täglich für 20 Minuten.

Frauen, ihr könnt den Zitronentee auch gegen den nervenden Scheidenpilz verwenden. Dazu benutzt man den Tee für die Waschung der Intimzone. Nebenbei sollte man den Tee auch innerlich trinken.

Gibt es im Darm zu viele Pilze, kann dies zu Schädigungen des Immunsystems führen. Hier sollte man auch täglich Zistrosen Tee trinken, das mögen die Darmpilze wie Candida albicans gar nicht.

 

Zistrose ist gut gegen Borreliose

Zecken und wahrscheinlich auch die Stechmücken übertragen diese Erkrankung.
Zu dieser Erkrankung hat die gängige Schulmedizin keine hilfreiche Therapie parat.
Zum Glück gibt es Foren, wo sich Menschen austauschen können, viele konnten bei der Einnahme von Zistrose (Blattextrakt aus Cistus creticus) ihre Symptome, die bei einer Borreliose auftreten sehr gut verbessern.

April 2010 kam auch eine Studie dazu raus, die Wissenschaftler fanden heraus, dass die ätherischen Öle der Zistrose auf die Borrellien tödlich wirken würden.
Leider war dies keine menschliche, sondern eine Laborstudie, deshalb lässt sich keine vernünftige Dosis nennen. Hier solltest du am besten einen guten Heilpraktiker zurate ziehen.

 

Grippe und Erkältungen mit Zistrose behandeln

An der Charité in Berlin haben Forscher eine Placebo kontrollierte Studie (mit 160 Probanden) gemacht. Die Probanden hatten alle eine Erkältung, diese erhielten dann die Zistrose als Medikation. Das Ergebnis der Forscher hätte nicht besser ausfallen können, die meisten Symptome einer Erkältung sind verschwunden und Entzündungen (der CRP-Entzündungsmarker wurde gemessen) gingen stark zurück. In der anderen Gruppe die nur ein Placebo erhielten, kam es zu keinen Verbesserungen.

Das Ergebnis war so gut, weil die Zistrose sehr viele Polyphenole enthält, dieses umschließt das Virus wie ein Film.

Zu dieser Eigenschaft kann man noch mehr in dem Buch Wunderpflanze Zistrose (von Christopfer Weidner) erfahren.

 

Zistrose gegen Alzheimer

Die Behandlung von Alzheimer ist nicht ganz leicht, meistens bekommt man vom Arzt Cholinesterasehemmer verschrieben. Sie sollen die Entwicklung von Demenz verzögern.

Diese Zistrose soll aber auch diese Wirkung auf das Gehirn haben. Leider ist die Zistrose nicht so stark wie das eigentliche Medikament und deshalb sollte sie nur präventiv oder als Begleitung verwendet werden.

 

Zistrose und Diabetes

In der Türkei wird die Zistrose für viele Krankheiten verwendet, bei verschiedenen Schmerzen, Magengeschwüren oder sogar bei Diabetes.

In einer türkischen Studie (April 2913) zeigte sich, dass die Zistrose wirklich den Blutzuckerspiegel senken kann. Damit zeigt die Zistrose eine antidiabetische Eigenschaft.

 

Zistrose kann Schwermetalle ausleiten

Die Zistrose hat Polyphenole in sich, diese sollen Schwermetalle binden und sie dann ausleihen. Damit kann man verhindern das die Körperzellen geschädigt werden und es so zu Krebs kommen kann.

Um damit wirklich genug Schwermetalle ausleiten zu können, muss man sie über 4 Wochen zu sich nehmen.

Dazu nimmt man:

50 ml Zistrosen Tee auf nüchternen Magen 2-mal täglich zu sich (dazu sollte man auch andere Stoffe zu Ausleitung nehmen).

 

Ich mag den Tee nicht

Ich habe den Tee selbst zu Hause und mache ihn ab und zu, doch er ist sehr bitter.
Wenn du ihn nicht magst, weil er zu bitter ist, dann kannst du ihn mit einem guten Saft mischen.

Achte bitte bei der Zistrose auf die Qualität, am besten ist hier Bio Qualität: hier klicken.

 

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

 

Quelle: nlm.nih.gov nlm.nih.gov nlm.nih.gov nlm.nih.gov
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hristopher Weidner: Wunderpflanze Zistrose Auflage 4, August 2014

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