7 wichtige Vitamine für Diabetiker

Vitamine für DiabetikerBei Diabetikern werden häufig Vitamin Mängel beobachtet. Je weniger Vitamine der Körper zur Verfügung hat, desto schneller schreitet die Krankheit voran so scheint es. Warum ist das so? Viele Vitamine sind an der Kontrolle des Blutzuckerspiegels beteiligt und einige Vitamine fördern die Funktion der insulinproduzierenden Zellen der Pankreas. Andere Vitamine wiederum schützen den Körper vor Folgeerkrankungen des Diabetes.
Als Diabetiker solltest du besonders darauf achten, dass dein Körper mit diesen 7 wichtigen Vitaminen versorgt ist.

 

1.Vitamin D

Der Körper kann dieses Vitamin selbst herstellen, aber nur mit der Hilfe des Sonnenlichts. Im Winter ist es bei uns jedoch nicht möglich sich ausreichend mit Sonnenlicht zu versorgen.

Vitamin D Mangel ist besonders in Mitteleuropa verbreitet, da viel zu kleine Mengen der erforderlichen UV Strahlen die Erde erreichen.

Berühmt geworden ist das Vitamin D für seine gute Wirkung auf die Knochengesundheit. Vitamin D hat aber auch eine große Bedeutung bei chronischen Erkrankungen gezeigt.
Beispielsweise:

Krebs
Multiple Sklerose
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Depressionen

Diabetiker Typ 1 oder 2 leiden häufiger an einem Vitamin D Mangel als gesunde Menschen.

Studien haben folgendes ergeben:

Personen mit Typ 2 Diabetes, die täglich 1000 IE Vitamin D und 600 mg Kalzium in Nahrungsergänzung einnahmen, kam folgendes Ergebnis heraus:

Sie hatten einen niedrigeren Blutzucker
Geringere Entzündungswerte
Verbesserte Blutzuckerregulation,

als die Kontrollgruppe die kein Vitamin D bekommen hatte.

Du siehst also Vitamin D hat einen großen Einfluss auch bei Diabetes.

 

Vitamin D Mangel kann auch Risiko für Diabetes Folgeerkrankungen sein

Bei einen Vitamin D Mangel verschlechtert sich nicht nur der Diabetes, es treten auch vermehrt Folgeerkrankungen auf. Welche sind das? Bei Diabetes gibt es einige Folgeerkrankungen, dazu gehören insbesondere Gefäßerkrankungen.
Das sind Schäden der Blutgefäße der Grund hierfür ist häufig der erhöhte Blutzuckerspiegel.

Ist der Diabetiker davon betroffen. Kommt es zu Durchblutungsstörungen der betroffenen Organe. Die Folge können Schäden an der Niere bedeuten, den Nerven und den Augen.

Aber auch das Herz-Kreislauf-System kann bei einem Diabetiker häufiger erkranken. Arteriosklerose kann die Folge sein aber auch die berühmte Thrombose kann sich einstellen. Diese Erkrankungen gehen auch immer mit einem zu niedrigen Vitamin D Spiegel einher.

Eine Studie hat gezeigt das Kinder so früh wie möglich Vitamin D bekommen sollten. Diese Kinder sind dann weniger für Diabetes Typ 1 anfällig.

Möchtest du dich mit genügend Vitamin D versorgen solltest du ihn erst mal testen lassen.

 

2.Vitamin B1

Die B Vitamine haben auch sehr viele Aufgaben im Rahmen des Zuckerstoffwechsels und sind für den Diabetiker deshalb so wichtig.

Vitamin B1 ist unter der Bezeichnung Thiamin bekannt. Vitamin B1 hilft nicht nur bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels er ist auch als wichtiger Beschützer des Nervengewebes bekannt.
Ein Vitamin B1 Mangel führt zu folgenden Symptomen:

nervöse Störungen
Nervenentzündung
Kribbeln in den Beinen
Brennen in den Füßen
Hat der Diabetiker bereits eine Polyneuropathie, kann Vitamin B1 in Kombination mit B6 und B12 die Symptome lindern. Klinische Studien konnten das beweisen, dazu sollte man 100-300 mg Vitamin B1 täglich zu sich nehmen.

Bei der alkoholbedingten Polyneuropathie kann Vitamin B1 deutliche Schmerzlinderung bringen.

Vitamin B1 kann auch als gute präventive Maßnahme genommen werden, damit erst gar keine Nervenschäden entstehen können.

 

3.Vitamin B3

Vitamin B3 auch unter den Namen Niacin bekannt, ist für den Kohlenhydraten Stoffwechsel und den Fett- und Eiweißstoffwechsel involviert.

Vitamin B3 wird schon lange gegen einen hohen Cholesterinspiegel verwendet, dieses Vitamin hilft bei der Cholesterin Senkung. Niacin kann den Blutzuckerspiegel heben, weil es in der Lage ist die Glukosetoleranz der Zellen zu mindern.

Leider sind die Studienergebnisse hier nicht einheitlich. Eine Studie zeigte das Vitamin B3 die Glukosetoleranz verbessern kann, aber nur wenn der Körper genug Chrom bekommt, diese ist auch für Diabetiker empfohlen.

Vitamin B3 kann in hohen Dosen 25-35 mg/Kilogramm Körpergewicht nachweislich die Betazellen der Pankreas schützen.

Doch das ist nicht alles es verbessert außerdem die Insulinsensitivität der Zellen, das ist wichtig für die Verwertung der Glukose.

Langfristig sorgt Vitamin B3 für einen sinkenden HbA1 Wert. Dieser zeigt die Qualität des Blutzuckerspiegels über einen längeren Zeitraum an.

Beim Kauf eines Vitamin B Nahrungsergänzungsmittels solltest darauf achten, dass B3 in Form von Nicotinamid enthalten ist.

 

4.Vitamin B6

Vitamin B6 ist unter den Namen Pyridoxin bekannt. Dieses B-Vitamine fungiert im Kohlenhydraten Stoffwechsel als Coenzym. Als wasserlösliches Vitamin ist es bei Diabetikern mangelhaft vertreten.

Je weiter das Diabetes fortgeschritten ist, desto stärker ist die Insulinresistenz ausgeprägt und je weniger Insulin von der Pankreas ausgeschüttet wird, desto niedriger sind die Vitamin B6 Werte.

Vitamin B6 wird vom Körper dazu gebraucht um aus Tryptophan das Serotonin herstellen zu können. Fehlt dieses Vitamin kann das Tryptophan nicht korrekt verarbeitet werden, es kommt zu einer Häufung von Zwischenprodukten zum Beispiel zur Xanthurensäure.

Xanthurensäure hemmt und bindet Insulin, das führt zu einem schwer kontrollierbaren Blutzuckerspiegel.

Durch eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B6 wird nicht nur die Zuckerverwertung optimiert, dies fördert auch die Serotonin Produktion und damit auch das seelische Wohlbefinden.

Vitamin B6 sollte man 100 mg pro Tag einnehmen.

Vitamin B6 kann auch Neuropathie verursachen, doch diese beziehen sich nur auf Hochdosen von 500-6000 mg.

 

5.Vitamin B12

Dieser Vitamin Mangel ist auch bei Nichtdiabetikern weit verbreitet. Bei Menschen mit Magenproblemen oder Menschen die langfristig Säureblocker genommen haben, konnte auch ein Vitamin B12 Mangel beobachtet werden.

Metformin auch bekannt als Antidiabetikum, kann auch für einen Vitamin B 12 Mangel verantwortlich sein. Dieses Medikament bekommen sehr viele Typ 2 Diabetiker vom Arzt verschrieben. Es dient einmal zur Senkung des Blutzuckerspiegels und reduziert die Insulinresistenz. Solltest du dieses Mittel nehmen, kann es sein das du einen Vitamin B12 Mangel hast. Das ist natürlich grade für Diabetiker sehr ungünstig.

Vitamin B12, B6 und B1 schützen gemeinsam die Nerven vor Neuropathie.

Das Vitamin B12 sorgt gemeinsam mit B6 und Folsäure für gesunde Blutgefäße. Diese 3 Vitamine bauen den Homocystein ab, dieser entsteht im Proteinstoffwechsel, schädigt die Blutgefäße und kann eine Arteriosklerose wahrscheinlicher machen. Diesen Risikofaktor brauchen Diabetiker auf keinen Fall, da sie schon von Blutgefäßschäden bedroht sind.

Bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen wird Vitamin B12 Mangel immer wieder bemerkt.

Vitamin B12 wird bei Diabetes hochdosiert verabreicht. Meist vorbeugend über eine Infusion verabreicht.

500-1000uq Vitamin B12 täglich wird bei Diabetes empfohlen, bei diesen hohen Dosen gelingt die Resorption leichter.

Ob du einen Vitamin B12 Mangel hast, kannst du ganz einfach über den Urin testen lassen.

Einen hochdosierten & aus natürlichen Quellen Vitamin  B Komplex kannst du hier kaufen: hier klicken.

 

6.Vitamin C

Vitamin C ist ein Stärkungsmittel für das Immunsystem, aber auch ein wichtiger Antioxidant. Es ist für den Körper unverzichtbar und wichtig für die Wundheilung und die Kollagenneubildung. Vor allem Diabetiker leiden an einer schlechten Wundheilung. Sie haben meistens auch einen sehr großen Vitamin C Mangel.

Vitamin C wird beim Diabetikern im Übermaß mit dem Urin ausgeschieden. Bei einem hohen Blutzuckerspiegel ist ein sehr hoher Vitamin C Mangel festzustellen.

Vitamin C braucht der Diabetiker, doch Megadosen über 1000 mg sollten vermieden werden, da sie die Blutzuckermessung verfälschen können.

Vitamin C gibt es in natürlicher und gut verträglicher Form.

In der Hagebutte ist viel Vitamin C zu finden: hier klicken.

 

7.Vitamin E

Vitamin E wirkt antioxidativ, dieses Vitamin beugt schädlichen Auswirkungen freier radikalen und oxidativen Stress vor.

Von Studien weiß man, dass Diabetiker einen höheren Bedarf an Antioxidantien haben. Da es bei Diabetikern aber auch bei anderen chronischen Erkrankung verstärkt zu oxidativen Stress kommt.

Die Einnahme von Vitamin E kann bestimmte Blutzuckerwerte verbessern. So senkt dieses Vitamin beispielsweise die HbA1 Werte.

Vitamin E kann bei einer verstärkten Versorgung die Insulinresistenz der Zellen mindern.

Auch das Zusammenballen der Blutplättchen und somit das Senken von Herzkreislaufproblemen kann dieser Vitamin verhindern.

Sowohl Nieren als auch Nervenschäden können durch das Vitamin E verhindert oder das Risiko daran zu erkranken gesengt werden.

Natürliches Vitamin E bekommst du hier: hier klicken.

 

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

 

Quelle:ncbi.nlm.nih.gov ncbi.nlm.nih.gov ncbi.nlm.nih.gov ncbi.nlm.nih.gov ods.od.nih.gov ncbi.nlm.nih.gov

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

{ 0 comments… add one }