Das Zucker 1×1. Welche Zuckerarten sind die Besten?

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Das Zucker 1×1. Welche Zuckerarten sind die Besten?

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Foto:Wikipedia

Du kennst bestimmt diese Aussagen, das Zucker der Gesundheit schadet und auch Folgen für dich später haben kann. Doch welcher Zucker schadet dir wirklich, gilt das für jede Art von Zucker? Gibt es vielleicht Zucker der als Superfood durchgehen könnte und so nicht der Gesundheit schadet, sondern sie vielleicht auch fördern kann? Die Antwort findest du in meinem Zucker 1×1.

 

 

 

Zucker ist nicht immer schädlich

Du weißt hoffentlich, dass dein Körper Zucker braucht damit er funktionieren kann, denn ohne Zucker ist der Mensch nicht lebensfähig.

In natürlichen Produkten findet man überall verschiedene Zuckerarten (Glucose, Fructose und andere Arten) oder Kohlehydrate, die dann in Glucose umgewandelt werden.

Zucker muss unbedingt mit Vitaminen und Mineralien begleitet werden

Zucker in der Natur kommt niemals alleine daher, sondern ist mit vielen natürlichen Stoffen verbunden. Hierzu zählen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.

Nur wenn diese Substanzen zusammen mit dem Zucker in unserem Körper landen, kann unser Körper das richtig verwerten, sodass der Zucker keine starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels hervorrufen kann. Das wäre am besten für unseren Körper.

Doch was ist der Beste und gesündeste Zucker für uns?

Als bester und gesündester Zucker kann man den bezeichnen, der die Gesundheit fördert.
Ein Zucker der nicht nur Energie liefert, sondern auch Vitamine und Mineralien.

Ein Zucker der die Gesundheit nicht fördert aber auch nicht schadet wäre vielleicht akzeptabel. Doch es gibt noch andere Zuckerarten, die zu keiner dieser zählen, sie sind schlicht und einfach gesagt gesundheitsgefährdend. Sie schaden unserem Körper und machen uns am Ende noch krank.

Die schlechten Zuckerarten überfordern nicht nur die Leber, Niere und Darm sondern auch die Bauchspeicheldrüse. Das kann schlechte Folgen auf unsere Gesundheit haben!

Zu starke Blutzuckerschwankungen machen krank

Es gibt Zuckerarten, die den Blutzucker schnell und sehr hoch ansteigen lassen. Wenn der Blutzuckerspiegel sehr hoch ist, dann wird die Bauchspeicheldrüse dazu gezwungen Insulin auszuschütten. Dieses Hormon reguliert die Zuckerkonzentration im Blut wieder in den Normalzustand.

Sollte der Körper zu oft mit dieser Zuckerart bombardiert werden, kann es die Bauchspeicheldrüse überfordern und sie kommt mit der Produktion von Insulin nicht mehr hinterher. Das hat Folgen auf die Zellen sie werden auf Dauer insulinresistent. Dadurch entsteht Diabetes.

Die isolierten Zuckerarten

Zuerst möchte ich mit den Zuckerarten anfangen, die den Blutzucker schnell und in Höhe schießen lassen. Das sind Zuckerarten die stark verarbeitet wurden.

Jetzt möchte ich dir die unterschiedlichsten Zuckersorten zeigen.

Fructose (macht dick)

In der Natur findest du Fructose in Früchten, Gemüse und Honig.

In vielen Fertigprodukten kannst du Fructose finden. Leider wird diese Form nicht natürlich gewonnen, sondern industriell wie der Traubenzucker. Sie werden mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt.

Ich denke du wirst jetzt begreifen, dass das schon ein Grund dafür ist auf diesen Zucker zu verzichten. Doch es gibt noch ein paar Gründe mehr.

Die industriell hergestellte Fructose wir schneller zu Fett umgewandelt als Glucose. Wenn du also abnehmen willst, dann solltest du die Finger davon lassen. Doch Fructose verhindert außerdem das Entwickeln des Sättigungsgefühls, was sehr schlecht nicht nur für deine Figur ist, sondern auch für deine Gesundheit.

Das macht Fructose zum Negativ Faktor, wenn du abnehmen willst.

Du solltest noch ein letztes bedenken. Wenn Fructose unseren Körper schnell zunehmen lassen kann, dann kann es auch Bakterien, Pilze und Krebszellen wachsen lassen! Sie alle ernähren sich gern von diesen Zuckern. In einer Studie aus dem Jahre 2010, wurde nachgewiesen, dass sich Krebszellen gerne davon ernähren und so besser wachsen.
Die Quelle zu dieser Information findest du weiter unten.

Glucose

Glucose kennst du bestimmt aus der Werbung. Sie landet entweder als Traubenzucker oder als Dextrose in die Läden. Du kannst sie in Früchten, Gemüse, Vollkornprodukten und im Honig finden.

Doch leider hat der Traubenzucker nichts mit Trauben gemeinsam, wie du vielleicht von seinem Namen ableiten möchtest und er wird auch nicht aus ihnen gewonnen.
Stattdessen wird er aus Kartoffel-, Weizen -, Maisstärke  mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen. Wie du weißt, gibt es in Amerika schon Mais der genverändert ist, dieser wird dafür auch verwendet.

Diesen Zucker solltest du meiden, denn er tut deiner Gesundheit nicht gut.

Saccharose

Saccharose besteht aus Glucose und Fructose und ist ein Zweifachzucker. Dieser Zucker wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen.  Nach der Verarbeitung bleibt nur noch der Rohrzucker oder Rübenzucker übrig.
Daraus entstehen dann andere Zuckersorten:

Haushaltszucker
Instantzucker
Kristallzucker
brauner Kandis (der wird gefärbt)
heller Kandiszucker
Puderzucker (der wird klein gemahlen ist eigentlich normaler Haushaltszucker)
Würfelzucker (ist gepresster Haushaltzucker)

Bei der Entstehung dieser Zuckersorten werden sehr viele Chemikalien eingesetzte.
(Reinigungsmittel wie Chlor und Schwefeldioxid, Bleichmittel und andere chemische Substanzen).

Das von diesen Chemikalien Reste im weißen Zucker noch zu finden sind, das lässt sich sicher nicht bestreiten. Sie sind bestimmt auch nicht förderlich für deine Gesundheit.

Vollrohrzuckersorten (Vollzucker oder Rohrzucker)

Diese Zuckersorten werden meistens als gesund bezeichnet, doch leider ist der Zuckergehalt sehr hoch und deshalb auch nicht förderlich für deine Gesundheit, auch wenn dort Nährstoffe zu finden sind. Zu finden sind diese Zuckerarten in Reformhäusern oder anderen Bioläden.

Sirup – ein Massenprodukt

Diese dickflüssige Masse entsteht, wenn man die pflanzliche Stärke und andere gentechnisch veränderte Enzyme zusammen mischt. In der Herstellung ist Sirup sehr billig und deshalb für Konzerne die ihn produzieren sehr profitabel.
In den USA findet dieser Zucker reisenden Absatz in den Supermärkten und in der EU findet man sehr viele Fertigprodukte die damit versehen sind.
Diesen sehr schlechten Zucker findest du unter den Namen: Glucose Sirup oder Fructose Sirup auf den Lebensmittel Etiketten wieder.

Yaconsirup

Yacon kommt aus den peruanischen Anden und ist ein Wurzelgemüse. Er wird dort nicht nur als Lebensmittel eingesetzt, sondern auch für medizinische Zwecke gebraucht.
Yaconsirup ist viel weniger süß als Zucker, Honig oder andere Süßungsmittel dafür aber gesünder und hat weniger Kalorien.

Der Yaconsirup kann als gesunde Süße bezeichnet werden, er hat einen sehr niedrigen glykämischen Index und liefert deinem Körper auch viele Mineralien und Antioxidantien (Eisen, Calcium, Kalium etc.).

Im Darm unterstützt der Yaconsirup die Darmflora und kann auch als Probiotika bezeichnet werden.

Hast du öfters Verstopfungen, so kannst du mit Yaconsirup damit entgegenwirken, da er eine ballaststoffähnliche Wirkung hat. Dazu nimmst du vor einer Mahlzeit 1 TL Yacon zu dir (als Sirup).

So du siehst Yaconsirup ist für Diabetiker und Menschen mit Übergewicht eine super Alternative gegenüber dem schlechten Haushaltszucker. Doch auch für Menschen, die sich gesund ernähren wollen ist das auch eine Alternative gegenüber den anderen Zuckersorten.

Ahornsirup

Ahornsirup wird aus dem kanadischen Ahornbaum gewonnen. In den Baum werden kleine Zapfhähne geschlagen und dann tritt der Saft heraus. Danach wird er so lange gekocht bis nur der Sirup übrig bleibt. Diesen kennst du wahrscheinlich aus dem Supermarkt. Der Sirup besteht nach der Erhitzung aus fast 70 prozentigen Zuckerkonzentraten.
Der Ahornsirup besteht aber nicht nur noch aus Zucker. Man findet in ihm noch einige Mineralien, wie Calcium, Zink und Magnesium.

Der Ahornsirup ist eine gute Alternative gegenüber dem normalen Haushaltszucker.

Kokosblütenzucker

Dieser Zucker wird aus der Kokosblüte gewonnen, genauer gesagt aus dem frischen Saft.
Aus diesem wird ein dickflüssiger Sirup hergestellt und dann wird er nochmal erwärmt bis er kristallisiert. Am Ende des ganzen Prozesses wird er nur noch gemahlen.

Du wirst vielleicht denken, dass der Kokosblütenzucker nach Kokos schmecken wird, doch das ist nicht der Fall, er schmeckt kräftig nach Karamell.  Gegenüber dem Haushaltzucker ist er weniger süß und sehr schön im Geschmack.

Kokosblütenzucker hat einen sehr niedrigen glykämischen Index von 35. So belastet er die Bauchspeicheldrüse nicht und enthält noch reichlich positive Mineralien für unseren Körper.

Honig

Honig wird durch Bienen gemacht und ist daher normalerweise naturbelassen. Ihm wurde nichts hinzugefügt oder entzogen.

Der Zuckeranteil ist bei Honig sehr hoch, genauer gesagt 80 Prozent. Enthalten ist dort Fructose, Saccharose, Glucose, Mineralien und Enzyme.

Diese Zuckersorte sollte wie Haushaltszucker mit Vorsicht genossen werden.
Er kann Karies verursachen, den Darm schädigen und die Bauchspeicheldrüse belasten.

Manuka Honig 

In Gegensatz zum normalen Honig, wird dieser als natürliches Heilmittel bei vielen Erkrankungen verwendet. Ich habe darüber etwas mehr hier geschrieben, der Leser sollte sich den Beitrag mal genauer anschauen.

Trotz des hohen Zuckeranteils (etwa 40 Prozent Fructose und etwa 30 Prozent Glucose) schadet er den Zähnen nicht!

Es gibt wissenschaftliche Studien, die zeigen das Manuka Honig genauso gut die Zähne vor Zahnbelägen schützten kann wie eine Chlorhexidinlösung.

Um mehr Informationen zu erhalten kannst du meinen Beitrag über Manuka lesen.

Süßstoffe

Zu den Vertretern dieser Zuckerarten, ich würde sie nicht so nennen doch die zählen LEIDER dazu gehören Aspartam, Saccharin und Sucralose.

Aspartam kannst unter folgenden Namen finden:
NutraSweet
Canderel
E951

Saccharin kannst unter folgender Bezeichnung finden:
E954

und Surcalose:
E955

Diese Arten des Zuckers sind synthetische Zucker. Sie haben die Eigenschaft eine starke Süßkraft zu haben, haben aber dennoch keine Kalorien.
Die einzige positive Eigenschaft die sie haben, sind das sie keinen Bakterien oder Pilze Nahrung bieten.

Die negativen Auswirkungen auf deine Gesundheit sind aber viel größer und schlimmer, dass man am Ende keine positiven Eigenschaften mehr entdecken kann.

Die Gründe sind folgende:

  1. Sie zeigen dir, dass sie keine Kalorien haben und du dadurch vielleicht abnehmen kannst, doch das ist leider nicht so. Ganz im Gegenteile die Süßstoffe machen leider dick. Sie werden vor allem in der Tierzucht dafür verwendet die Tiere schneller schlachtfertig zu machen.
  2. Durch vorgetäuschte Süße wird dem Gehirn suggeriert das im Körper Zucker ankommen wird. Jetzt kommt die Bauchspeicheldrüse ins Spiel die Insulin ausschüttet. Durch die unnötige Ausschüttung entsteht Heißhunger, die du sofort befriedigen willst. Dadurch nimmst du dann zu!

Diese Form des Zuckers findest du in allen Light und Zero Produkten.
Um mehr drüber zu erfahren kannst du gerne hier schauen.

Andere Zuckersorten

Es gibt aber noch andere Zuckersorten wie Sorbit, Xylit, Mannit, Maltit, Isomalt und Stevia.
Diese werden aus natürlichen Rohstoffen gewonnen.
Mit Xylit kannst du zum Beispiel die Zähne putzen.

Du siehst also, es gibt sehr viele Zuckersorten für die du dich entscheiden kannst.
Die besten wie ich finde sind folgende:

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

By |2018-05-04T13:36:28+00:0015 Februar, 2016|Gesundheit|0 Comments

About the Author:

Artur Thomalla
Hallo, ich bin Artur und ich interessiere mich seid 2009 für Gesundheit. Ich liebe die Natur, weil sie uns reich beschenkt. Ich lade dich ein mir zu folgen und so mit mir zu lernen. Es gibt immer mehr als einen Weg um gesund zu leben!

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