Kurkuma die älteste und effektivste Heilpflanze der Welt

/, Gesundheit/Kurkuma die älteste und effektivste Heilpflanze der Welt

Kurkuma die älteste und effektivste Heilpflanze der Welt

Foto:arturthomalla.de

Kurkuma (oder auch Curcuma genannt) ist eine der ältesten und effektivsten Heilpflanzen auf Mutter Erde. Schon vor ca. 6000 Jahren wurde diese Wurzel gegen Krebs verwendet es finden sich sehr viele Schriften zu diesem Thema. Besonders in Indien wurde die Kurkuma als heilig angesehen. Dort gehört sie immer noch zu den ältesten und heiligsten Pflanzen und sie wird dort gerne in der Heilkunde sowie in der Ernährungstherapie verwendet.

In Indien wird diese Pflanze schon seit mindestens 4000 Jahren verwendet und dies ist auch schriftlich niedergeschrieben. In der ayurvedischen Heilkunst gilt diese Pflanze als heißes Gewürz, außerdem wird ihm eine Energie spendende und reinigende Wirkung zugesprochen. Seit Beginn des letzten Jahrhunderts hat dieses unglaubliche Kraut auch bei uns ein Boom erfahren und ist sehr beliebt. In Indien, wo ca. 1,3 Milliarden Menschen leben, ist der Verbrauch so hoch, dass 4/5 der gesamten Welternte dort verbraucht werden. Curcuma ist ein Bestandteil von Curry und dient in der Lebensmittelindustrie als Farbstoff (E 100).

Kurkuma hat eine ähnliche Form wie die Ingwer, sie stammen aus derselben Pflanzenfamilie. Die Wurzel hat eine gelb orangene Farbe. In Indien benutzen ihre Einwohner die Kurkuma gegen Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten und sehr effektiv auch gegen Würmer sowie Mäuse und andere Fressfeinde.

Zu der Kurkuma (Wirkstoff Curcumin) gibt es schon weit über 1000 Forschungsarbeiten.

Die unglaublichen Wirkungen von Kurkuma

Der wichtigste Hauptinhaltsstoff der Kurkuma ist das Curcumin, dieses besitzt ein vielfältiges Wirkspektrum.

Darunter gehören:

Entzündungshemmend
Anregung des Gallenflusses (somit entgiftend)
Abtötung bzw. Hemmung von Pilzen und Bakterien (fungizid und antibakteriell)
Krebszellhemmung
Antioxidation
Kurkuma kann folgende Wirkungen aufweisen:
Anti-allergisch
Anti-oxidativ
Anti-entzündlich
Anti-bakteriell
Abwehrsteigernd
Anti-viral
Blutdruck regulierend
Zytostatisch d.h. Abtötung von Krebszellen
Zell schützend
Verhinderung der Oxidation von Fettsäuren
Schmerzlinderung
schützt die Erbsubstanz
fördert die Verdauung
steigert die Leberfunktion
reguliert das Cholesterin
verbessert das Immunsystem
reduziert den Knochenabbau
hilft bei der Ausleitung von Giften
Durchblutungssteigernt
schützt die Haut vor Alterung
wirkt als pflanzliches Östrogen
hilft beim Fettabbau
und vieles andere mehr

Wie sieht es mit der Bioverfügbarkeit?

Curcumin allein hat keine sehr hohe Bioverfügbarkeit. In Kombination mit Pfeffer wird es von unserem Körper sehr viel besser aufgenommen. Mit Pfeffer wird die Bioverfügbarkeit um bis zu 2000 % gesteigert. Da das Kurkuma fett liebend ist, sollte man es am besten mit Kokosöl zu sich nehmen.

 Bei welchen Erkrankungen kann Curcumin helfen?

Bei einigen Erkrankungen konnte Curcumin positive Ergebnisse zeigen. Folgende Erkrankungen sind das:

Alzheimer
Krebs
Diabetes (Zucker)
Arthritis
Grauer Star
Gallensteine
Arteriosklerose
Herzinfarkt
Gelenkerkrankungen
rheumatische Erkrankungen
Darmentzündungen
Durchfall, Reizdarm
Autoimmunerkrankungen (zum Beispiel Multiple Sklerose)
Magenschleimhautentzündungen
Schuppenflechte
Burn-Out
Hauterkrankungen
Hämorrhoiden
Menstruationsbeschwerden
Venenleiden
Schlafstörungen

Es gibt sehr viele Studien über die breite Wirkung von Curcumin, aber dass was ich persönlich interessant finde ist, dass diese breite Wirkung schon vor Jahrtausenden Jahren bekannt war.

Welche Wirkstoffe enthält die Kurkuma?

Es sind schon sehr viele Inhaltsstoffe bekannt, doch ich denke, dass wir nur einen Bruchteil der gesamten Inhaltsstoffe kennen. Hier sind aber einige Beispiele:

Vitamine A, C, E, B1, B2, B3, B5, B6, K
Biotin
ungesättigte Fettsäuren
Cholin
Inositol
Folsäure
Mineralien wie Phosphor, Magnesium, Chrom, Kupfer, Mangan, Zink, Jod, Schwefel, Silizium und andere mehr
Resin
ätherische Öle
COX-2-Hemmer
Gingerole
Biabolon (stärkt und schützt die Nervenzellen)
und viele mehr.

Überwindet Kurkuma die Blut-Hirn-Schranke?

Diese Frage ist sehr interessant, da viele Fremdstoffe dort oft hängen bleiben und sie so nicht helfen können. Curcumin gelangt ohne Probleme in unser Gehirn und mit dieser Funktion ist es eine wahre Geheimwaffe, da viele Erkrankungen das Gehirn betreffen.

Hat die Kurkuma irgendwelche Nebenwirkungen?

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt, außer dass es den Gallenfluss fördert, dadurch kann anfangs die Darmtätigkeit verstärkt werden. Eine Toxizität für den Menschen ist bei Kurkuma nicht bekannt.

Es gab mal die Sicherheitsstudie, wo man Versuchspersonen bis zu 12 Gramm Curcumin über drei Monate gegeben hat, es hat sich keine Toxizität für die Leber ergeben. Außerdem würde man solch hohe Dosen nie isoliert, sondern in Kombination mit anderen Naturstoffen geben.

So, ich hoffe ich konnte dir bei diesem Thema etwas helfen. Was denkst du darüber? Schreib doch bitte ein Kommentar, damit ich deine Meinung zu diesem Thema hören kann.

Quelle: herbalgram.org oregonstate.edu

Kommentare

Kommentare

By | 2017-12-15T20:12:33+00:00 10 Januar, 2017|Food, Gesundheit|1 Comment

About the Author:

Artur Thomalla

Hallo, ich bin Artur und ich interessiere mich seid 2009 für Gesundheit. Ich liebe die Natur, weil sie uns reich beschenkt. Ich lade dich ein mir zu folgen und so mit mir zu lernen. Es gibt immer mehr als einen Weg um gesund zu leben!

One Comment

  1. Sabine L. 15. Januar 2017 at 10:40 - Reply

    Hallo und lieben Dank für den tollen Beitrag, seit ca. 7 Monaten gehört Kurkuma für mich zum Tag. Da ist es schon sehr praktisch sich eine Paste vorzubereiten. Für meine „goldene, heilende“ Milch nehme ich ca. 1 liter gutes Wasser, 10 – 11 gut gehäufte Eßlöffel Bio-Kukuma gemahlen, 1,5 geh. Eßlöffel Bio-Zimt, 1 Eßl. Koriander, 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss, Inhalt von ca. 10 Kardamom Kapseln (zerstoßen) und ca. 30 Umdrehungen aus der Pfeffermühle. Dies alles lasse ich so lange einkochen, bis es eine Paste ist, dann fülle ich die Paste in Schraubgläser, die kommen dann nach dem Abkühlen in den Kühlschrank und halten sich locker gut 2 Wochen, bei mir ist noch nichts davon schlecht geworden.

    Für die Zubereitung der täglichen goldenen Milch nehme ich 1 Becher voll Kokosmich (oder andere Pflanzenmilch) 2 Eßlöffel Paste, 1 gehäuften Teelöffel Kokosöl, 1,5 Teelöffel Kokosblütenzucker (Honig geht auch) ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle und seit kurzem noch ein Stück frischen Kurkuma, schön heiß werden lassen und dann in Schlückchen genießen, da freue ich mich jeden Tag drauf.

    Viel Freude mit dem neuen Wissen.

Leave A Comment

Lade Dir mein kostenloses E-Book herunter.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen